Freitag 11.11.11, 15:58 Uhr
Abraham-Pokal des Jugendrings geht an die Schillerschule:

Schillernde Momente

Der „Abraham-Pokal“  des Kinder- und Jugendringes wird im Schuljahr 2011 / 2012 an die die Schiller-Schule gereicht. Die Auftaktveranstaltung „Schillernde Momente“ findet am Mittwoch,  den 16.11. um 19.00 Uhr in der Aula der Schiller-Schule statt. In einer Presseerklärung schreibt der Jugendring: »Um junge Menschen zu ermutigen, gegen Rassismus und Intoleranz in der Gesellschaft aktiv zu werden, wird in Bochum seit 2006 jährlich der „Abraham-Pokal“ an eine Schule verliehen. Das Besondere dabei ist, dass der Pokal nicht für Geleistetes verliehen wird, sondern Aufforderungs-charakter hat. Die Schule, die den Pokal annimmt, verpflichtet sich, ein Jahr lang Projekte für Toleranz, für eine multikulturelle Gesellschaft und für einen interreligiösen Dialog durchzuführen.
Da sich die beteiligten Schülerinnen und Schüler mindestens ein Jahr lang mit diesen Themenfeldern befassen, ist von dem Projekt eine nachhaltige Wirkung zu erwarten. Die Schüler werden sich mit dem „Abraham-Pokal“ und den inhaltlichen Anliegen identifizieren und sie werden weniger anfällig gegen rechte und menschenverachtende Propaganda sein, die z.B. in Form von CD´s mit rechtsextremer Musik an den Schulen verteilt wird.
Die Durchführung des Projektes „Abraham-Pokal“ hat an den beteiligten Schulen zu einer erheblichen Verbesserung im Verhältnis der Schüler untereinander und in den Beziehungen zwischen Lehrern und Schülern beigetragen.
Der Pokal wird nach Abraham benannt, weil Abraham als Symbol für das Verbindende zwischen den drei großen Religionen steht. Abraham wird von den Christen, den Juden und den Muslimen als Vater des Glaubens anerkannt.
Ohne einen Dialog zwischen den verschiedenen Religionen kann es keinen dauerhaften Frieden in der Welt geben. Die Gefährlichkeit von religiösem Fanatismus, Missverstehen und Arroganz entlädt sich alltäglich in politischen Konflikten, terroristischen Aktionen und Kriegen.
Im Schuljahr 2011 / 2012 wird das Projekt an der Schiller-Schule und damit zum ersten Mal an einem Gymnasium umgesetzt. Die Schüler und Lehrer haben sich vorgenommen, sich intensiv mit dem Thema „Fremdheit“ auseinanderzusetzen. Die Begegnung mit fremden Kulturen, das Fremde in der Musik und in der Kunst, Fremdenfeindlichkeit und Einblicke in fremde Lebensformen sollen im Mittelpunkt der Veranstaltungen und Aktivitäten stehen.
Die Auftaktveranstaltung für das Abraham-Jahr der Schiller-Schule ist die Aufführung „Schillernde Momente“ am Mittwoch, 16. November 11 um 19.00 Uhr in der Aula. „Schillernde Momente“ hat es beispielsweise bei der Kinderlandverschickung von Schülern der Schiller-Schule an die Ostsee in den Kriegsjahren 1943 bis 1945 gegeben.«

 
 
 
 


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