Archiv - August 2011

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Mittwoch 31.08.11, 14:53 Uhr
1. September, 17.00 Uhr, Kortumstraße/Huestraße:

Kundgebung zum Antikriegstag

Am 1. September 1939 hat Nazi-Deutschland mit seiner Wehrmacht Polen überfallen und den 2. Weltkrieg entfesselt. Annemarie Grajetzky, Klaus Kunold und Marieluise Bartz haben als Kinder diesen Krieg erlebt und seinen Schrecken nie vergessen. Alle drei sind mit der Ehrenplakette der Stadt Bochum für ihr Engagement gegen Faschismus, Rassismus und Krieg gewürdigt worden. Sie werden am morgigen Donnerstag, am 1. September 2011, auf einer Kundgebung des Friedensplenums sprechen, die um 17.00 Uhr auf der Kortumstraße, Höhe Huestraße stattfindet.
Das Friedensplenum will mit der Aktion auch an die aktuellen Kriege erinnern, an denen die NATO bzw NATO-Staaten beteiligt sind. Immer noch befinden sich deutsche Bundeswehr Truppen im Kosovo und in Afghanistan. NATO-Partner haben Krieg im Irak geführt. Die NATO hat mehr als 20.000 Kampfeinsätze gegen Libyen geflogen. Im Nachtmagazin der ARD wurden gestern erstmals Zahlen über die Opfer des Krieges in Libyen genannt. 50.000 Menschen sollen bisher im Krieg in Libyen umgekommen sein.
Das Friedensplenum hat Marieluise Bartz gebeten, daran zu erinnern, dass brutale Diktaturen auch nicht-militärisch überwunden werden können. Als langjährige Kämpferin gegen das Apartheid-Regime in Südafrika wird sie darstellen, wie unendlich viel Geduld Nelson Mandela und seine Mitstreiterinnen und Mitstreiter hatten. Der Kampf hat vergleichsweise wenige Todesopfer gekostet und die Infrastruktur des Landes ist nicht zerstört worden. Die Post-Apartheidregierung konnte ganz anders eine neue Gesellschaft aufbauen, als dies in Afghanistan oder im Irak der Fall ist. Nicht nur das Friedensplenum befürchtet, dass auch der Wiederaufbau in Libyen nach dem NATO-Krieg sehr schwierig sein wird. Ob die Bevölkerung oder nur die Ölkonzerne Gewinner des Krieges sind, wird sich erst zeigen müssen.

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Mittwoch 31.08.11, 14:46 Uhr
Die Linksfraktion zum geplanten Stellenabbau im Rathaus:

Gespensterdebatte beenden

Die Linksfraktion im Rat schreibt: »Überrascht musste die Ratsfraktion Die Linke der Presse entnehmen, dass es in der Beratungskooperation mit der Bezirksregierung Arnsberg Planungen über einen massiven Stellenabbau bei der Stadtverwaltung geben soll. „Wir halten nichts davon, wenn in so einer sensiblen Frage ständig eine neue Sau durchs Dorf getrieben wird“, ärgert sich der Fraktionsvorsitzende der Linksfraktion Uwe Vorberg. „Bis jetzt ist im Lenkungsausschuss mit der Bezirksregierung bzw. in anderen politischen Gremien nie die Rede von einem Stellenabbau gewesen, der über die bereits beschlossenen Zahlen hinausgeht. So ein Vorgehen ist für die Beschäftigten in der Stadtverwaltung unzumutbar und schürt unnötige Ängste. Auch wir als Fraktion wollen nicht aus der Presse von solchen Planungen erfahren.“ (weiterlesen)

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Mittwoch 31.08.11, 14:40 Uhr
Die Linke zum 1. September: Die Lehre aus der Geschichte lautet:

“NEIN zum Krieg!”

“Mit dem Überfall auf Polen begann die deutsche Wehrmacht am 1. September 1939 den 2. Weltkrieg. Millionen Tote, Verwüstungen auf drei Kontinenten und unermessliches Leid, die dieser Krieg hervorgebracht hat, sind eine Mahnung. Deswegen wird dieser Tag weltweit als Antikriegstag begangen.”, erklärt Sevim Dagdelen, Bochumer Bundestagsabgeordnete der Partei Die Linke anlässlich des morgigen 1. September. Sevim Dagdelen weiter: “Leider beteiligt sich Deutschland heute wieder mit Geld, Waffen und Soldaten an Kriegen. Deutschland ist drittgrößter Waffenexporteur der Welt. Die Bundesregierung rüstet zum Beispiel Diktaturen wie Saudi-Arabien auf und heizt Konflikte weltweit an und ist dabei, die Bundeswehr in eine weltweit einsetzbare Interventionsarmee, eine “Armee im Einsatz”, umzuwandeln. Die Bundeswehr beteiligt sich an Bombardierungen und an gezielten Tötungen in Afghanistan. Auf ihren Befehl hin sterben Zivilisten. (weiterlesen)

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Mittwoch 31.08.11, 14:31 Uhr
Die Linke diskutiert: Welche Kinderbetreuung braucht Bochum?

Kinder. Bildung. Zukunft

Die Linke im Rat will zusammen mit Eltern, ErzieherInnen und interessierten BürgerInnen am Mittwoch, den 7. September der Frage nachgehen:  Welche Kinderbetreuung braucht Bochum? In der Einladung heißt es: »Von 18 bis 20 Uhr lädt die Linksfraktion zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung in den Gemeindesaal der Jüdischen Gemeinde Bochum-Herne, Erich-Mendel-Platz 1 ein.Zunächst wird Dr. Caroline Butterwegge von Der Linken im Landtag die Rahmenbedingungen auf Landesebene vorstellen. Sozialdezernentin Britta Anger wird die Situation in Bochum erläutern und schließlich wird die Leiterin der IFAK-Kindergartens an der Engelsburgerstraße Cornelia Engelke die Problemlagen aus Sicht der ErzieherInnen darlegen. Anschließend bleibt genügend Zeit zur Diskussion. (weiterlesen)

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Mittwoch 31.08.11, 10:19 Uhr

Dünkel gegenüber Randgruppen?

Das Polit-Café Azzoncao übt in einer Stellungnahme unter dem Titel “Wozu strickt sich Bochums Alternativ-Szene einen Nazi-Aufmarsch?” Kritik an den Beiträgen Ein Baum, ein Strick… und Unheimliche Nazi-Kundgebung: “Ein Kundgebung von rund 50 Jugendlichen am 20. August diesen Jahres wurde in Bochum von Altlinken zum Naziaufmarsch und von Teenie-Antifas zu einem Schulterschluss von Subkulturen mit dem organisierten Neo-Nazismus definiert. (weiterlesen)

Dienstag 30.08.11, 20:51 Uhr

Morgen gibt es die September-bodo

Die September-Ausgabe des Straßenmagazins bodo erscheint am morgigen Mittwoch. In der Ankündigung heißt es: »Zum 25jährigen Jubiläum des Bahnhof Langendreer porträtiert das Straßenmagazin die beiden Betreiberinnen des „Kino Endstation“, Andrea Gollnow und Anke Teuber.bodo fragt nach der Zukunft der Rotunde, des alten neuen Katholikentagsbahnhofs in Bochum und besucht auf dem Beginenhof in Unna die Nachfolgerinnen einer mittelalterlichen Form der Frauen-WG. Sabine Brandi erinnert an den vor einem Jahr verstorbenen Musiker Uli Steinert. (weiterlesen)

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Dienstag 30.08.11, 15:41 Uhr
Opel-Betriebsrat zu den Kündigungen im Bochumer Werk:

“Es kann jeden treffen”

Der Bochumer Opel-Betriebsratsvorsitzende Rainer Einenkel erklärt in einer Pressemitteilung: »Nachdem in den letzten Monaten bereits über 1.400 Bochumer Opelaner selbst gekündigt haben bzw. freiwillig nach Rüsselsheim gewechselt sind, hat heute die Unternehmensleitung weiteren 86 Bochumer Opelanern per Post die betriebsbedingte Änderungskündigung zugesandt. Von diesen 86 Bochumern sollen 75 Beschäftigte im 250 km entfernten Opel-Werk in Rüsselsheim eingesetzt werden. Wer die Änderungskündigung nicht akzeptiert, der wird ganz gekündigt. Bereits am vergangenen Freitag hat der Bochumer Betriebsrat einstimmig diesen Kündigungsanträgen widersprochen. Der Betriebsrat dazu „Die Kündigungen sind unverantwortlich und unsozial!“ (weiterlesen)

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Dienstag 30.08.11, 12:37 Uhr

Tierquälerei an der Uni geht weiter

Ärzteverein sieht Verstoß gegen Tierschutzgesetz

Der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche kritisiert die an der Ruhr-Uni aktuell erneut genehmigten Hirnversuche an Affen als Verstoß gegen das Staatsziel Tierschutz und fordert von der zuständigen Genehmigungsbehörde eine sofortige Revision dieser Entscheidung. In einer Pressemitteilung heißt es: “Die Bochumer Hirnversuche an Affen sollten zunächst wegen der Pensionierung des Experimentators Klaus-Peter Hoffmann im Jahr 2009 auslaufen. Durch weitere Verlängerungen wird die vom Ärzteverein als nutzlose Affenqual bezeichnete Neugierforschung nun noch bis mindestens 2012 weiter betrieben. (weiterlesen)

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Montag 29.08.11, 18:31 Uhr

Eisenkugel in der Fensterscheibe

Das Bochumer Polizei Präsidium, das auch für Witten zuständig ist, meldet heute in einer Pressemitteilung, dass in der Nachbarstadt mit einer Zwille eine Eisenkugel in ein Bürofenster geschossen wurde. Das erinnert an Nazi-Überfälle in Dortmund auf Linke Einrichtungen. In der Tat war das Ziel des Anschlags das Büro der Grünen. Die Sprecherin der Grünen im Ennepe-Ruhr Kreis, Irmingard Schewe-Gerigk, geht auch von einer politisch motivierten Tat aus.  Der Pressesprecher der Bochumer Polizei prüft jetzt, warum in der Meldung nicht auf einen möglichen politischen Hintergrund und das Ziel des Anschlags hingewiesen wurde.

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Montag 29.08.11, 13:25 Uhr
Der Anfang vom Ende oder Neubeginn ?

Quo Vadis Zwischenfall

Radio El Zapote schreibt: »Zwischenfall, schon immer als ein provokativer Begriff im wahrsten Sinne des Wortes zu werten und aktuell von einem verheerenden Brand in gleichem Wohnhaus heimgesucht. Fakt ist: an dieser Stelle geht nix mehr. Doch schauen wir zurück in das Jahr 1987. Denn zu dieser Zeit begab es sich, daß einige Leute an die Betreiber mit der Utopie herantraten, sich kultur-politisch einmischen zu wollen. Dort fanden sie offene Ohren für ihr Anliegen. Mit dem Konzept bezahlbarer Konzerte sowie ein Podium in Fragen sich einer baldigst rasanter entwickelten Konzertpraxis zu finden. Das Kollektiv des Bhf.-Langendreer suchte nach Selbstfindung und war mit dem Umbau des Bhfs. beschäftigt, Rotthaus schon lange geschlossen, das besetzte Häusner Viertel abgerissen und Geschichte. In diesen Tagen gründete sich auch der ” Harte Chor “, oben schon kurz angerissen, eine autonome Kulturgruppe aus Bochum, die sich als ein Standbein zum Ziel setzte Kultur und Poltik miteinander zu verknüpfen. Als weiterer Aktionismus dieser Gruppe waren die monatlichen Radiosendungen bei der Ruhrwelle wahrzunehmen. (weiterlesen)

Montag 29.08.11, 09:18 Uhr

Samstag: Nazi-Aufmarsch blockieren!

Kriminalisierungskampagne der Dortmunder Polizei

In Dortmund rufen inzwischen auch der dortige Oberbürgermeister und der Landessozial-
minister dazu auf, den geplanten Nazi-
Aufmarsch am kommenden Samstag zu blockieren. Die Dortmunder Polizei reagiert mit einer besonders üblen Kriminalisierungs-
kampagne. Siehe Plakat und eine Pressemitteilung der Dortmunder Polizei.  Die Antifa-Gruppen sehen sich durch diesen Reflex der Polizei bestätigt. Vieles spricht dafür, dass in diesem Jahr der Nazi-Aufmarsch gestoppt werden kann. Das Bochumer Anti-Nazi-Bündnis lädt heute Abend ab 18.00 Uhr zu einem Blockade-Training in den Bahnhof Langendreer ein. Am morgigen Dienstag findet um 19.00 Uhr ein Treffen mit letzten Infos zur Vorbereitung der Blockaden im Sozialen Zentrum statt. (weiterlesen)

Montag 29.08.11, 08:24 Uhr

Klima und Wald für Kinder

Der Arbeitskreis Umweltschutz Bochum bietet am Samstag, den 3.9. zwei Veranstaltungen zum Umweltschutz für Kinder an: Von 10.30 bis 12.30 Uhr heißt es: Licht und Strom – Wie bringe ich eine Glühbirne zum Leuchten? In der Einladung heißt es: »Das kostenlose Kinderferienprogramm findet im Umweltzentrum in der Alsenstraße 27 statt. Kinder im Grundschulalter können in interessanten Experimenten der Bedeutung von Kohlenstoffdioxid für das Klima auf die Spur kommen und erfahren, wie man mit der Kraft von Sonne und Wind Strom erzeugt. Gemeinsam werden wir ausprobieren, auf welche verschiedenen Arten man eine Glühbirne zum Leuchten bringen kann. Von 15.00 bis 16.30 erkunden wir den Wald. (weiterlesen)

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Sonntag 28.08.11, 12:45 Uhr
Trotz "Facharbeitermangels": Viele Unternehmen bleiben...

…ausbildungsunwillig und -unfähig

Die berufliche Bildung in Deutschland soll eigentlich weitgehend eine betriebliche Ausbildung sein, die durch die Berufsschule ergänzt wird. Seit Jahrzehnten funktioniert dieses Duale System jedoch nicht, weil viele Unternehmen und Betriebe ausbildungsunwillig und ausbildungsunfähig sind. Für die Arbeitsagentur Bochum bedeutet dies in ihrer letzten veröffentlichten Statistik vom Juli des Jahres, dass 1.166 BewerberInnen, die einen Ausbildungsplatz suchen, “unversorgt” sind. Diese Zahl erfasst alle Ausbildungsplatz-Suchenden, also auch die, die in einer Warteschleife schon länger auf eine Lehrstelle warteten. Nicht erfasst werden ca. 1.000 Ausbildungsplatzsuchende, die von der Agentur als ausbildungsunfähig eingestuft werden. Wie dramatisch die Zahlen sind, zeigt auch die jährlich erhobene Untersuchung des Schulverwaltungsamtes Bochum. Hier werden “EntlassschülerInnen” zu ihrer Ausbildungssituation befragt. Von den 581 HauptschülerInnen, die in diesem Jahr die Schule verlassen, haben demnach nur 85 (14,6 %) einen Ausbildungsplatz erhalten. 356 HauptschülerInnen gehen weiter zur Schule. Von ihnen geben vierzig Prozent (141) an, lieber eine Ausbildung absolvieren zu wollen. Schließlich bleiben noch 140 HauptschülerInnen, die keine Lehrstelle bekommen haben und nicht weiter zur Schule gehen. In wenigen Wochen werden Arbeitsagentur, Industrie- und Handelskammer und Handwerkskammer wieder ihre jährliche Ausbildungsbilanz-Pressekonferenz abhalten und berichten, dass alle diejenigen, die ausbildungswillig und ausbildungsfähig sind, eine Lehrstelle gefunden haben. Das ganze funktioniert so: (weiterlesen)

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Samstag 27.08.11, 18:03 Uhr
SchriftstellerInnen fordern Solidarität und politisches Umdenken

Rechte statt Mitleid für Ostafrika

Der Bahnhof Langendreer schreibt: »Mit dem gemeinsamen Aufruf “Rechte statt Mitleid für Ostafrika” fordern 35 SchriftstellerInnen vor allem aus Afrika und Europa solidarisches Handeln und strukturelle Veränderungen, um Hungerkatastrophen künftig zu verhindern. Ilija Trojanows Lesung im Bahnhof Langendreer liegt zwar schon lange zurück, ist aber Vielen bis heute unvergessen. Aktuell hat der bekannte, deutschsprachige Schriftsteller gemeinsam mit dem bedeutenden somalischen Romanautor Nuruddin Farah und in Kooperation mit der Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international den hier vorgestellten Aufruf verfasst. (weiterlesen)

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Freitag 26.08.11, 18:05 Uhr

Greenpeace-Aktion abgesagt

Die geplante Greenpeace Aktion am Samstag, den 27.08. gegen ADIDAS findet nicht statt. Wie Greenpeace mitteilt, “hat  ADIDAS sich nun doch gesprächsbereit gezeigt.”

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Freitag 26.08.11, 15:32 Uhr

Alsenstraßenstraßenfest am 25. 9.

Schon zum dritten Mal stellen die NachbarInnen der Alsenstraße ein buntes Spektakel von der Kreuzung Düppelstraße bis zur Wittener Straße auf die Beine. Die InitiatorInnen versprechen: »Flohmarkt, Bühne, Lounge, Kleinkunst, Spielstraße, Essen und Trinken. Eine wunderbare Gelegenheit zum Schlendern, Gucken, Entspannen und nicht zuletzt um alte und neue Freunde zu treffen. Alle sind eingeladen und wer mag, kann auch mitmachen. Zum Beispiel beim Flohmarkt. Wer möchte, kann dort einen Stand machen. Das kostet eine süße oder salzige Spende für unseren großen Essensstand. Es wird auch wieder eine kleine Bühne geben. Wer dort gerne auftreten möchte, kann sich noch melden. Die musikalische Mischung darf hier so bunt sein wie die Bewohner der Alsenstraße. Außerdem gibt es Platz für Kleinkunst, Akrobatik, Jonglieren, Kampfkunst, Geschichten erzählen, Theater für Groß und Klein oder Tanz. (weiterlesen)

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Freitag 26.08.11, 11:50 Uhr
Der DGB zum Thema Schulden und Reichtum:

Zwei Seiten einer Medaille

Der DGB Ruhr-Mark schreibt: »Die Berichte über die finanzielle Lage der Stadt macht den Menschen große Sorgen. Jetzt sollen mit Hilfe des Regierungspräsidenten 70 Millionen eingespart werden. Der Bochumer DGB hat sich die aktuellen Zahlen einmal genauer angesehen und kommt zu einem wichtigen Ergebnis. Auf der Basis der Daten des statistischen Bundesamt und der Banken liegen die Schulden in Deutschland mittlerweile bei mehr als 2 Billionen Euro und wachsen jede Sekunde um weitere 1.925 Euro. Eine Entwicklung, die bereits seit vielen Jahren in Gang ist und die immer wieder dazu benutzt wird, Schreckensszenarien an die Wand zu malen. Für Michael Hermund vom DGB eine nachvollziehbare Reaktion. „Selbstverständlich ist es bedrückend, wenn wir immer wieder davon hören, dass die Finanzlage erschreckend ist und die Handlungsräume, u.a. in der eigenen Stadt immer weiter eingeschränkt werden. So verständlich diese Wahrnehmung ist; sie zeigt leider nur eine Seite der Medaille.“ (weiterlesen)

Freitag 26.08.11, 09:39 Uhr

Material gegen den Nazi-Aufmarsch

Flyer und Plakate des Bochumer Anti-Nazi Bündnisses und weiteres Infomaterial zur Anti-Nazi-Demo am 3.9. in Dortmund sind erhältlich im: Sozialen Zentrum Bochum,  AStA der Ruhr-Uni, Bahnhof Langendreer und im Büro der Linkspartei an der Universitätsstraße. Außerdem gibt es die Materialien heute Abend bei der Veranstaltung des Bündnisse ab 20.00 Uhr im ver.di Haus.

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