Dienstag 12.07.11, 12:51 Uhr

Investitionen statt Warnbriefe

Die Soziale Liste zeigt sich solidarisch mit der Bochumer Opel-Belegschaft und schreibt in einer Mitteilung: “Die Ankündigung von Opel Kündigungsandrohungen zu verschicken, um allein in diesem Jahr 300 Beschäftigte in Bochum zu entlassen, grenzt an Erpressung und Nötigung. Der erneute Versuch, die Belegschaft der Bochumer Opel-Werke aufzuspalten muss zurückgewiesen werden. Keiner darf entlassen werden! „Statt die Bochumer Opel-Betriebsstätte weiter in Frage zu stellen, muss deren Bestand durch die Entwicklung von umweltverträglichen, ökonomisch sinnvollen und zukunftsträchtigen Produkten gesichert werden“, fordert Nuray Boyraz, Ratsfrau der Sozialen Liste. Hierzu könnten auch Investitionen und Forschung in die Elektromobilität beitragen, so Boyraz. Die Soziale Liste betont erneut das Verfassungsgebot, wonach in Art. 14 Grundgesetz bestimmt wird: „Eigentum verpflichtet, sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen“. Das Bestreben den beabsichtigten Stellenabbau mit allen Mitteln durchzusetzen ist jedoch nichts anderes als der Versuch, den US-Mutterkonzern General Motors, auf Kosten des Bochumer Opel-Werkes zu sanieren und den Profit weiter zu maximieren. Die Soziale Liste Bochum erklärt ihre Solidarität mit den Opel-Beschäftigten.”

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12. Jul. 2011, 13:27 Uhr

LeserInnenbrief von ubu:

„Statt die Bochumer Opel-Betriebsstätte weiter in Frage zu stellen, muss deren Bestand durch die Entwicklung von umweltverträglichen, ökonomisch sinnvollen und zukunftsträchtigen Produkten gesichert werden“
das sag ich doch die ganze zeit schon. tretautos sollen sie bauen, zweisitzer, viersitzer, sechssitzer. keinerlei abgase von fossilen brennstoffen und es dient der körperlichen fitness !


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