Dienstag 21.06.11, 15:04 Uhr

Ciao Linda!

Am kommenden Montag, den 27. 6. berichtet Modaira Rubio Marcano (Foto) aus Caracas um 19.30 Uhr im Bahnhof Langendreer über die Situation von Frauen in Venezuela. In der Ankündigung heißt es: »Die Frauen Venezuelas sind – wie die meisten in den armen Ländern – in ihrer Mehrheit von Armut betroffen, arbeiten meist schlecht bezahlt, häufig im informellen Sektor, leiden unter häuslicher und gesellschaftlicher Gewalt und haben wenig Zugang zu Bildung und Gesundheit. Im Norden werden sie v.a. als exotische Sexarbeiterinnen wahrgenommen. Mit dem bolivarianischen Prozess ist in Venezuela einiges zur Verbesserung der Lebenssituation von Frauen in Bewegung gekommen: Sozialprogramme, Gesundheitsfürsorge und Verfassungsänderungen können als erste Schritte gesehen werden – vielen Frauen ist das aber noch zu wenig.
Modaira Rubio, 1973 in Caracas geboren, hat ihr Hochschulstudium mit einer Arbeit zu Geschlechterfragen und Außenpolitik abgeschlossen. Seitdem arbeitet sie als Journalistin überwiegend zum Thema Geschlechtergerechtigkeit sowohl unter nationalen wie internationalen, v.a. lateinamerikanischen Aspekten. Sie ist Mitglied eines “Internationalen Journalistennetzwerkes mit Gendervision” sowie Mitglied der Frauenbewegung Venezuelas. Als Journalistin arbeitete sie bei verschiedenen Printmedien, z.Z. bei einer Wochenzeitschrift. Ihrem Thema nähert sie sich auch von einer andern Sichtweise: sie hat einen feministischen Gedichtband herausgegeben, für den sie einen Literaturpreis bekam.
Ihr Vortrag soll zwei Schwerpunkte behandeln: Frauenleben im aktuellen Venezuela und die Rolle der Medien bei der Herstellung / Verhinderung von Geschlechtergerechtigkeit. Darüber hinausgehend will sie diesbezügliche Daten aus anderen lateinamerikanischen Ländern zum Vergleich heranziehen.«

 
 
 
 


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