Mittwoch 01.06.11, 22:00 Uhr

Teurer Verein für Leibesübungen (VfL)

Die 1. Herrenfußballmannschaft des Vereins für Leibesübungen (VfL) Bochum bleibt auch in der nächsten Saison zweitklassig. In der heute erschienenen Ausgabe der BSZ wird beschrieben, dass dies für die kommunalen Finanzen der Stadt ein ziemliches Desaster ist: »Die  Arena an der Castroper Straße gehört der Stadt. Der VfL pachtet das Stadion und die Außenanlagen. Nun haben Stadt und Verein neue Nutzungsbedingungen ausgehandelt, die in Kürze in Kraft treten sollen – zum Nachteil der städtischen Finanzen. Insgesamt steigt der jährliche Pachtbetrag zwar von 163.000 Euro auf 184.000 Euro. Über Umwege gewährt die Stadt „ihrem“ VfL allerdings einen Rabatt. Durch eine Änderung der sogenannten Greenkeeper-Vereinbarung wird die Erhöhung des Pachtbetrags nämlich großzügig ausgeglichen: Die Greenkeeper-Vereinbarung regelt, dass der Verein das Gelände selbstständig pflegt, mit kostenlos von der Stadt zur Verfügung gestellten Geräten. Dafür werden dem VfL zukünftig bis zu 107.400 Euro gutgeschrieben. Das ist eine satte Erhöhung: Im alten Vertrag von 2002 durfte der Verein nur höchstens 77.000 Euro für die Stadionpflege geltend machen. Weil der Verein als Zweitligist laut Vertrag nur die Hälfte des Pachtbetrags an die Stadt zahlen muss, übertreffen die Gutschriften aus der Greenkeeper-Vereinbarung zukünftig die Stadionmiete – ein Fall von versteckter Subventionierung. Die Niederlage in der Relegation gegen Gladbach kostet die Stadt also eine Menge Geld.« Der vollständige Artikel.

 
 
 
 


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