Freitag 22.04.11, 14:53 Uhr
Frieden statt Kapitalismus! AKWs und Energiekonzerne abschalten!

Linkspartei ruft zum Ostermarsch auf

Die Linkspartei in Bochum unterstützt die Forderungen des diesjährigen Ostermarsches und ruft alle Bochumerinnen und Bochumer auf, sich gemeinsam mit der Friedensbewegung und Anti-Atom-Bewegung an den geplanten Aktionen zu Ostern zu beteiligen. Dazu Amid Rabieh, Vorstandsmitglied der Linken in Bochum: „Krieg darf unter keinen Umständen ein Mittel der Politik sein! Daher fordern wir seit jeher: „Bundeswehr raus aus Afghanistan und anderswo!“ Aber auch der Krieg in Libyen muss sofort gestoppt werden. Libyen steht als einer der wichtigsten Gaslieferanten für die deutsche Wirtschaft im Zentrum des deutschen Interesses. Die Öl- und Gasfördertochter des RWE Konzerns verfügt beispielsweise über Förderkonzessionen auf einem Gebiet von 40.000 Quadratkilometern in Libyen. Aber auch die Waffen, mit denen autoritäre Regime in aller Welt ihre Bevölkerungen unterdrücken, liefert als weltweit drittgrößte Rüstungsexporteurin die Bundesrepublik. Daher fordern wir ein Ende der deutschen Rüstungsexporte und der Rüstungsproduktion! Zu den Ostermärschen jährt sich die Atomkatastrophe von Tschernobyl zum 25.Mal, die Ereignisse in Japan haben die Unbeherrschbarkeit von atomaren Technologien erneut bewiesen. Daher fordern wir sofort und nicht nur für drei Monate die Abschaltung aller Atomanlagen –und die gesellschaftliche Kontrolle über die verantwortlichen Energiekonzerne. So liefert die Urananreicherungsfirma Urenco aus dem westfälischen Gronau angereicherte Brennstäbe an japanische AKWs. Und die Miteigentümer E.ON und RWE verdienen dabei an dieser Atommüllspirale mit! Daher wollen wir gemeinsam mit der Friedensbewegung und der Anti-AKW-Bewegung zu Ostern auf die Straße gehen für eine friedliche Welt ohne Atomstrom und ohne Atomwaffen: Frieden statt Kapitalismus! Der Kreisverband der Linkspartei in Bochum wird außerdem wie in den vergangenen Jahren mit einem Infostand zu diesen Schwerpunktthemen am Ostersonntag zum Abschluss der Fahrradetappe im Bahnhof Langendreer ab 16.00 Uhr vertreten sein.“

 
 
 
 


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