Montag 28.03.11, 15:45 Uhr

Abortion Democracy

Am Freitag, den 1. April zeigen die AG feministische theorie und praxis und das autonome FrauenLesbenreferats an der Ruhr Uni um 19.00 Uhr im SZ den Film Abortion Democracy. Im Anschluss gibt es eine Diskussion mit Sarah Diehl, der Regisseurin des Filmes. In der Einladung heißt es: “Warum ist der Zugang zu einer illegalen Abtreibung in Polen leichter als zu einer legalen Abtreibung in Südafrika? Der Film gibt anhand von Inteviews mit Aktivistinnen, Gesundheitspersonal und betroffenen Frauen einen Überblick auf internationale Verhältnisse in Bezug auf den Schwangerschaftsabbruch und stellt die Zugänglichkeit zu sicheren und legalen Abbrüchen in den Kontext von Ökonomie, gesellschaftliche Moralvorstellungen, sozialen Zwängen, Durchsetzung von Bürgerrechten und hinterfragt gesellschaftliche Vorannahmen über die Reproduktionsarbeit von Frauen.
Damit gibt er Denkanstöße zu einem Thema, das – obgleich Teil der Lebensrealität von Frauen weltweit – vielfach tabuisiert und ignoriert wird. Mit der Konsequenz, dass laut WHO jedes Jahr um die 68.000 Frauen an einer unsicheren Abtreibung sterben. Sarah Diehl führte für diesen 2008 gedrehten Film Regie und veröffentlichte in 2007 den Sammelband “Deproduktion. Schwangerschaftsabbruch im internationalen Kontext” (Alibri).«

 
 
 
 


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