Mittwoch 23.03.11, 18:49 Uhr
"Atomenergie kann niemals sicher sein“

DGB: Auf nach Köln!

Auch der DGB ruft zur Teilnahme an der Demonstration gegen Atomkraft am Samstag in Köln auf. „Bereits am letzten Wochenende haben mehrere Tausend Menschen in Bochum gezeigt, dass sie den Ausstieg jetzt wollen. Die Ereignisse in den japanischen Kraftwerken zeigen, Atomenergie kann niemals sicher sein“, erklärt Michael Hermund, Vorsitzender der DGB Region Ruhr Mark. „Wir brauchen in Deutschland jetzt einen Dialog darüber, wie wir schnellstmöglich aus der Atomkraft aussteigen können. An diesem Dialog müssen sich so viele Bürger wie möglich beteiligen. Schon die Unglücke in Harrisburg 1979 und in Tschernobyl 1986 hätten auf erschreckende Weise gezeigt, was mit dem so genannten “Restrisiko” der Atomtechnologie gemeint ist, so Hermund weiter. Dennoch hätte man nichts daraus gelernt. „Wir fordern die Bundesregierung auf, aus den schrecklichen Ereignissen in Japan Konsequenzen zu ziehen und endlich aus der Atomenergie auszusteigen. Wir müssen massiv in den Ausbau erneuerbarer und menschlich beherrschbarer Energien investieren.“
Treffpunkt der Gewerkschaften zur Teilnahme an der Großdemonstration am Samstag den 26. März, um 11.00 Uhr ist der Ottoplatz in 50679 Köln. Die Anreise soll mit öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgen.
Ab 14.00 Uhr findet die Kundgebung auf der Deutzer Werft stattfindet. Dort wird auch ein Vertreter des DGB sprechen.

 
 
 
 


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