Samstag 19.03.11, 16:35 Uhr

Solidarität mit Opel-Belegschaft

Die Soziale Liste Bochum zeigt sich solidarisch mit den Opel-Beschäftigten. In einer Pressemitteilung heißt es: “Das Bestreben den Stellenabbau mit allen Mitteln durchzusetzten ist nichts anderes als der Versuch, den Mutterkonzern General Motors auf Kosten des Bochumer Opel-Werkes zu sanieren und den Profit weiter zu maximieren. „Statt die Bochumer Opel-Betriebsstätte in Frage zu stellen, muss deren Bestand durch die Entwicklung von umweltverträglichen, ökonomisch sinnvollen und zukunftsträchtigen Produkten gesichert werden“, fordert Günter Gleising, Ratssprecher der Soziale Liste. Hierzu könnte auch die Produktionsvergabe des Elektroautos Ampera ins Bochumer Werk beitragen, so Gleising. Die Soziale Liste betont erneut das Verfassungsgebot, wonach in Art. 14 Grundgesetz bestimmt wird: „Eigentum verpflichtet, sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen“.

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19. Mrz. 2011, 18:26 Uhr

LeserInnenbrief von bhf:

Opel kommt beim geplanten Jobabbau in seinem Bochumer Werk nicht voran und erhöht daher den Druck auf die Belegschaft. In den Verhandlungen um den Abbau von 1200 Arbeitsplätzen bei Opel in Bochum hat die Geschäftsführung eine Einigungsstelle angerufen. Unternehmensleitung und Betriebsrat konnten sich nicht auf den Arbeitsplatzabbau einigen, sagte ein Sprecher des Opel-Werks Bochum am Donnerstag. Die Einigungsstelle werde in Kürze ihre Arbeit aufnehmen. Sie soll mit einem neutralen Schlichter und je drei Vertretern von Betriebsrat und Geschäftsführung besetzt sein. Schön, wenn man sieht, wie mit unseren Steuergeldern Jobs in Bochum abgebaut werden. Was ist das für eine Politik.


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