Freitag 28.01.11, 14:18 Uhr
Michael Hermund, DGB über Dude(l/n)höffer:

Auto-Papst glaubt – hätte er lieber gebetet

Der DGB Ruhr-Mark Schreibt: »Mit harscher Kritik reagiert DGB Regionsvorsitzender Michael Hermund auf Äußerungen de Automobilexperten Dudenhöffer. „Hätte der Automobilpapst Dudenhöffer lieber gebetet statt geredet. Wir brauchen keinen Bedenkenträger sondern Unterstützer für Bochum und die Region. Das Ruhrgebiet ist idealer Standort für die Produktion von Elektroautos. Hier ist die Infrastruktur wie z.B. Ladestationen, die benötigt werden wirtschaftlich herzustellen. Hier gibt es eine Hochschule, die in vorbildlicher Weise an der Weiterentwicklung arbeitet. Das Netzwerk Ruhrmobil-E ist einzigartig in Deutschland vielleicht auch in Europa. Hier gibt es freie Kapazitäten im Werk und die qualifizierten Menschen die Autos produzieren können, ” argumentiert DGB Regionsvorsitzender Michael Hermund.
Mit diesen Argumenten kritisiert Hermund den Automobilexperten der Universität Duisburg-Essen Ferdinand Dudenhöffer der beim Car Symposion sagte, er glaube nicht, dass das Bochumer Opelwerk den Zuschlag für die Produktion des Elektroautos Ampera bekommt.
Mit solchen Äußerungen würden nicht nur bei Opel leichtfertig Arbeitsplätze aufs Spiel gesetzt. Mehrere Zehntausend Zuliefererarbeitsplätze in der Region seien betroffen, so Hermund.«

 
 
 
 


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