Sonntag 02.01.11, 15:26 Uhr

Neue Antifaschistische Bochumer Blätter

Die Bochumer VVN – BdA hat eine neues Ausgabe ihrer Antifaschistischen Blätter veröffentlicht. Klaus Kunold erinnert in einem Artikel an die Bedeutung des Bochumer Vereins (heute Thyssen/Krupp) als einem der größten Rüstungsbetriebe im Nazi Reich. 1936 waren bereits 40% der Produktion Rüstungsgüter. Der Bochumer Verein war ein nationalsozialistischer Musterbetrieb. Um in den kriegswichtigen Betrieben
die Produktion aufrecht zu erhalten, wurden Kriegsgefangene, ZwangsarbeiterInnen und KZ-Häftlinge in der Produktion eingesetzt. Der Bochumer Verein unterhielt 12 Lager. 40% der Belegschaft waren ausländische Arbeitskräfte. Ein Zwangsarbeiterlager befand sich auf der „Sauren Wiese”. Hier waren 450 ZwangsarbeiterInnen untergebracht, vorwiegend Ukrainer und Russen. Jahrelang lag das Gelände brach, bis die Emscher Genossenschaft die ökologische Umgestaltung des Ahbaches und ebenfalls die Sanierung der ehemaligen Deponie „Saure Wiese” vornehmen wollte. Klaus Kunold berichtet in dem Artikel, welche Bemühungen die VVN-BdA unternommen hat, um Überreste des ehemaligen Zwangsarbeiterlagers zu sichern und daraus einen Gedenkort zu machen. Die aktuelle ABB als PDF-Datei.

 
 
 
 


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