Montag 06.12.10, 21:40 Uhr

Rot-grün lobt Druck der Initiativen

Der Bochumer Unterbezirksvorsitzende der SPD, Thomas Eiskirch, der auch wirtschafts- und energiepolitischer Sprecher der SPD im Landtag ist, hat heute zusammen mit Daniela Schneckenburger, der wirtschaftspolitische Sprecherin von der Grünen erklärt: „Die Entscheidung des Bundesumweltministers war überfällig. Endlich ist auch er bereit, auf den Transport des Atommülls aus dem NRW-Zwischenlager Ahaus nach Majak zu verzichten. Der öffentliche Druck der Umweltinitiativen und der politische Druck auf Umweltminister Roettgen haben offensichtlich Wirkung gezeigt. Atommüll-Transporte in Länder mit unsicherer Atommülllagerung sind unverantwortlich. Für den Castor-Transport aus Ahaus ins russische Majak gab und gibt es kein verantwortbares Transport- und Energiekonzept. Das haben die Fraktionen von SPD und Grünen und die Landesregierung Nordrhein-Westfalens in den letzten Wochen auf allen Ebenen immer wieder betont. Wir hoffen, dass es sich bei der Entscheidung des Bundesumweltministers nicht nur um einen taktischen Winkelzug handelt, um die aktuellen Proteste ins Leere laufen zu lassen.”

 
 
 
 


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