Mittwoch 14.07.10, 18:00 Uhr

DGB-Schutzschirm für Arbeit auf der A 40

Der DGB beteiligt sich mit Tischen am Projekt „Still-Leben” am 18. Juli auf dem Ruhrschnellweg. In einer Erklärung heißt es: »Die Gewerkschafter spannen mit Sonnenschirmen den „Schutzschirm für Arbeit” auf und wollen mit Passanten ins Gespräch kommen. Es geht um die Themen wie Mindestlohn, Arbeitszeit, Tarif und Mitbestimmung und Rente. Die DGB-Tische stehen an der Anschlussstelle Bochum-Zentrum an km-Stand 8,4 im Block 76. Eine Meinungsabfrage auf Karten, eine Bodenzeitung und eine Kindermalaktion bringen Leben auf den Asphalt. Auf einer Bodenzeitung kann Stellung bezogen werden zu gewerkschaftlichen Themen. Die Meinungskarten sollen genutzt werden, um die Interessen der Besucher zu erfragen oder um Anregungen zu geben. Kinder sind aufgerufen, den Beruf ihrer Eltern oder den eigenen Wunschberuf zu malen.
„Aktuell sind die Gewerkschaften vor allem die Interessenvertretung aller Beschäftigten und Arbeitslosen. Mit unserem Stand wollen wir eine Rückmeldung von Bürgerinnen und Bürgern erhalten, wofür die Gewerkschaften den Schutzschirm spannen sollen und was ihnen besonders wichtig ist,” erklärt DGB-Regionsvorsitzender Michael Hermund die Aktion im Rahmen der Sperrung der A 40 kommenden Sonntag.
Für die Gewerkschaften ist es selbstverständlich, bei der Präsentation der Kultur des Ruhrgebiets mitzumachen.
Gewerkschaften haben sich gerade im Kohle- und Stahlrevier oft aus den Wurzeln als Arbeiterbildungsvereine und Kulturbewegung ab Mitte des 19. Jahrhunderts zu schlagkräftigen Organisationen entwickelt. Aber auch in der Organisation der Wohnungswirtschaft und der Gründung vielfältiger Sport- und Kulturvereine ist der gewerkschaftliche Impuls bis heute lebendig.«

 
 
 
 


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