Freitag 11.06.10, 15:00 Uhr

RUB: Aktionswoche gegen Tierversuche

Das Ökologiereferat des AStA der Ruhr-Uni organisiert in der nächsten Woche Aktionstage gegen Tierversuche. Im Mittelpunkt steht dabei eine Ausstellung im KulturCafé. Am Mittwoch von 10 bis 14 Uhr wird mit einem Stand auf dem Nordforum auf die Tierversuche an der Ruhr-Uni aufmerksam gemacht. Am Samstag findet ab 23.00 Uhr eine Soli Party statt. An beiden Tagen werden Unterschriften gesammelt, mit denen gegenüber dem Rektorat gegen die Tierversuche protestiert wird. “Die Ausstellung ist eine Leihgabe der “Ärzte gegen Tierversuche“. Die Vereinigung schreibt in ihrer Pressemitteilung: “An der Ruhr-Uni werden Affen, Katzen, Frettchen, Tauben, Gerbils, Ratten, Mäuse und andere Tiere in Tierversuchen verwendet. Die Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche hält keinen einzigen davon für notwendig.”

3 LeserInnenbriefe zu "RUB: Aktionswoche gegen Tierversuche" vorhanden:

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12. Jun. 2010, 12:22 Uhr

LeserInnenbrief von Elisabeth Petras:

Liebe Kommilitoninnen,
aus Hamburg möchte ich Euch meinen herzlichen Dank senden, denn Ihr packt ein heißes Eisen an.

Umstellungen im Uni-Betrieb sind schwierig, Pharmafirmen möchten etablierte (Haftungs-)Vorteile nicht aufgeben. – und dennoch ist es zum einen wegen des millionenfachen Tierleides zum anderen aber auch aus methodenkritischen Gründen so nötig, Tierversuche immer wieder – insgesamt oder wenigstens partiell – in Frage zu stellen!

Ich wünsche Euch dabei gute Gespräche, kreative neue Wege, starke Nerven und Durchhaltevermögen, das Ihr sicher benötgt!


 

13. Jun. 2010, 18:07 Uhr

LeserInnenbrief von Maximilian Jores:

Hallo,liebe Kollegen der Ruhr-Uni,
Eure Idee ist mit Gold nicht aufzuwiegen! Dank und Anekennung! Ihr kommt in einem wichtigen Augenblick mit dieser Idee (Bremer Prozess um Affenversuche von Prof. Kreiter!)
Ich möchte Euch aufmerksam machen auf einen Aufsatz im Spiegel Nr.23 vom 7.Juni 2010, Seite 75:
>Unter Haifischen< “Jürgen Windeler wird der mächtigste Medizinprüfer im Land. In seinem neuen Amt(Chef des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen)muss er mit ständigen Attacken der Pharma-Lobby rechnen”

Prof.Windeler ist Mitbegründer der sogenannten “evidenzbasierten Medizin, die systematisch nach Beweisen für die Wirksamkeit von Medikamenten sucht”:
Wünsche guten Erfolg! Maximilian Jores


 

14. Jun. 2010, 18:58 Uhr

LeserInnenbrief von Anne Reisenweber:

Das Ökoreferat bedankt sich für die netten Einträge zu unseren Veranstaltungen.
Elisabeth: Ich stimme dir zu. Wir wissen, dass wir für unser Ziel eine langen Atem brauchen und es mit unseren 3 Aktionen lange nicht getan ist. Wenn wir es jedoch schaffen ein breites Gehör zu finden und für Diskussionsbedarf sorgen, dann haben wir schon eine Menge erreicht. Das Thema muss zurück in die Köpfe der Menschen und wir müssen uns unsere eigene Meinung bilden und nicht die der Medien ohne Widerspruch übernehmen. Außerdem muss viel mehr über Alternativen welche zuverlässiger, günstiger und schneller sind (z.B. in-vitro Verfahren) aufgeklärt werden. All das wollen wir in dieser Woche versuchen. Mehr Informationen findest du bei Ärzte gegen Tierversuche. Liebe Grüße
Maximilian: Was der Bremer Prozess noch bringen wird ist fraglich, wurde doch nun die zuständige Gesundheitsbehörde dazu aufgerufen weiter Scahverhaltsaufklärung zu betreiben. Wir können nur hoffen, dass sie zugunster der Affen entscheiden wird.
Danke für deinen Verweis auf den Spiegelartikel. Ich werde ihn mir schnellst möglichst durchlesen.
Viele liebe Grüße aus Bochum!
Referat für Ökologie und Verkehr
Anne Reisenweber


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