Montag 24.05.10, 14:00 Uhr

Zur Geschichte eines Unrechtsstaates

Am Mittwoch, den 26. Mai ist um 19.30 Uhr Heinrich Hannover (Foto) zu Gast im Bahnhof Langendreer. Er berichtet über den Düsseldorfer Prozess gegen die RepräsentantInnen der Friedensbewegung der BRD. Als junger Anwalt hat er vor 50 Jahren an diesem bis dahin bedeutendsten antikommunistischen Schauprozess in der Geschichte der Bundesrepublik teilgenommen. Das Bochumer Friedensplenum und die DFG-VK beenden damit eine kleine Veranstaltungsreihe zu dem Thema. Bis zum 26. Mai ist auch eine Ausstellung im Kino-Café des Bahnhof Langendreer mit Dokumenten zum damaligen Prozess zu sehen.
Als das Friedensplenum vor etlichen Monaten diese Veranstaltungsreihe plante, hatte niemand geahnt, dass das Thema Unrechtsstaat so aktuell sein könnte.

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25. Mai. 2010, 20:43 Uhr

LeserInnenbrief von Rebecca Harns:

Der Beitrag ist einfach klasse. Ich befürchte, viele werden Eure subtile Ironie nicht verstehen. Überlegt doch mal, ob ihr bei so wichtigen Geschichten nicht etwas agitatorischer sein könnt. Natürlich ist die BRD ein Unrechtsstaat. Ein Staat, der die Opfer des Stalinismus entschädigt aber die Opfer des kalten Krieges in der BRD verhöhnt und dessen rot-grüne Repräsentanten der Linkspartei Relativierungen vorwerfen, wenn sie an diese Opfer erinnern, ist unbestreitbar ein Unrechtsstaat.


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