Samstag 03.04.10, 08:30 Uhr
Vor 65 Jahre: Befreiung von Faschismus und Krieg

Erinnerung an Gestapo-Morde

Am Freitag, den 9. April, um 17:00 Uhr lädt die VVN -BdA am Haupteingang des Stadtparks in der Bergstraße zu einer Gedenkveranstaltung an die Befreiung von Faschismus und Krieg vor 65 Jahren ein. In der Einladung heißt es: “Am Haupteingang des Bochumer Stadtparks erinnert seit zwei Jahren eine Gedenktafel an die Ermordung von politischen Häftlingen und Zwangsarbeitern wenige Tage vor dem Ende von Krieg und der Naziherrschaft 1945. Die Gestapo (Geheime Staatspolizei), die damals ihren Sitz in einer beschlagnahmten Villa auf der Bergstraße 76 hatte, erschoss allein hier, wenige Stunden vor dem Einmarsch der amerikanischen Truppen, 20 Menschen und verscharrten diese in Bombentrichtern im Stadtpark. Nach der Befreiung von Faschismus und Krieg im Mai 1945 wurden die Leichen ausgegraben und auf dem Friedhof am Freigrafendamm beerdigt. Auf Initiative der VVN-Bund der Antifaschisten stellte die Stadt Bochum 2008 die durch Spendengeldern finanzierte Tafel auf.”

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4. Apr. 2010, 11:37 Uhr

LeserInnenbrief von Reinhard Junge:

“Auf Initiative der VVN…” – das ist richtig, zeigt jedoch nicht, wieviele Mühen unbd welch einen langen Atem das erfordert hat. Spätestens seit 1985 hat es immer wieder Anfragen und Anträge zu einer besseren Kennzeichnung der Grabstätten von Nazi-Opfern gegeben. Doch die Vorgänger (die ausschließlich männliche Form ist korrekt) von Ottilie Scholz hätten eher eine Reichskriegsflagge durch die Stadt getragen, als den ermordeten Antifaschisten und (zumeist sowjetischen)Kriegsgefangenen den notwendigen Respekt zu erweisen.


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