Archiv - Februar 2010
Kein Werben fürs Sterben in Schulen
Die SDAJ Bochum lädt zu einer Veranstaltung “Bundeswehrfreie Zone – Kein Werben fürs Sterben in Schulen und Jobcentern!” am Montag, den 1. März um 19.00 Uhr in den Bahnhof Langendreer ein: »Die Bundeswehr hat massive Nachwuchsprobleme: Die Mehrheit der Bevölkerung lehnt die Auslandseinsätze der Armee ab, die Anzahl der Wehrdienstleistenden sinkt. Um auf lange Sicht einsatzfähig zu bleiben, muss die Bundeswehr ihren Ruf bei den Jugendlichen verbessern – Das versucht sie vor allem in Schulen und auf Jobmessen. Michael Schulze von Glaßer wird über die Nachwuchsbestrebungen der Bundeswehr vor allem in Schulen berichten. Als Beirat der IMI (Informationsstelle Militarisierung) hat er zwei Studien zur Nachwuchs- und Öffentlichkeitsarbeit der Bundeswehr veröffentlicht.«
DGB-Bochum: „Armut wächst rasant”
Nach Berechnungen des DGB sind in Bochum etwa 53.000 Menschen von Armut betroffen. Die aktuellen Daten des Deutschen Instituts für Wirtschaft (DIW) sieht der Deutsche Gewerkschaftsbund in Bochum als bedrückende Bestätigung seiner Befürchtungen. Die in diesen Tagen veröffentlichten Zahlen machten noch einmal die unbedingte Notwendigkeit einer aktiven Gegenbewegung deutlich. Nach den DIW-Daten leben in Deutschland rund 11,5 Mio. Menschen unter der von der EU vorgegebenen Armutsrisikoschwelle. Das sind 14 Prozent der Bevölkerung. Im Jahr 2008 lebten knapp ein Viertel der Erwachsenen zwischen 19 und 25 Jahren in Haushalten mit einem verfügbaren Einkommen unterhalb der Armutsschwelle. Allein in diesen Alterskohorten wuchs das Risiko in den vergangenen 10 Jahren um 6 Prozent. Für die jungen Menschen erfolgt der Einstieg in den Arbeitsmarkt zunehmend über prekäre Beschäftigung und schlecht bezahlte Praktika („Generation Praktikum”). (weiterlesen)
Geschlechterperspektive in der Medizin
Im Rahmen der Bochumer Frauengesundheitswochen begrüßt das Bochumer Frauenarchiv Leihse am 4. März 2010 um 19 Uhr PD Dr. Vera John-Mikolajewski an der RUB. Thema ihres Vortrags ist die Entwicklung der Geschlechterperspektive in der Medizin. Lange Zeit galt der Mann in der Medizin als Norm: an ihm wurden Medikamente getestet, sogar die Anti-Baby-Pille. Die Frau als Abweichung von der Norm – diese Sichtweise führt bis heute dazu, dass Symptome, z.B. für den Herzinfarkt, bei Frauen falsch gedeutet werden, weil sie von denen des Mannes abweichen. Nähere Infos (weiterlesen)
Bilder, die bleiben
Am Sonntag, den 28. Februar, um 17.00 Uhr wird im Frauenarchiv ausZeiten, Herner Str. 266, der Film gezeigt Bilder die bleiben . In der Ankündigung heißt es: »Vielen Frauen ist der Film “Lebenskünstlerinnen” über Frauen mit Brustkrebs bekannt. “Bilder, die bleiben” begleiten die Lebenskünstlerin Gesine Meerwein bei ihrem Sterbeprozess. Als die Dreharbeiten für den Film beginnen, weiß niemand, wann sie sterben wird. Gesine Meerwein bindet ihr Freundinnennetz und ihre Familie in ihre offene und eigenwillige Auseinandersetzung mit Tod und Bestattung ein. Die beiden Filmemacherinnen Katharina Gruber und Gisela Tuchtenhagen dokumentieren den Sterbeprozess und auch den Abschiedsprozess der Angehörigen vom Körper der Verstorbenen. (weiterlesen)
Für eine Welt ohne Atomwaffen
Das Bochumer Friedensplenum beteiligt sich an einer Kampagne zur atomaren Abrüstung und schreibt auf seiner Webseite: »Am 6. August 2009, dem 64. Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima startete auf Sylt ein Friedensmarsch gegen Atomwaffen, der über 1200 km bis zur Zugspitze führen soll. Immer dabei ist die blau-weiße Fahne mit der Aufschrift „Friedensmarsch zum Gedenken an Hiroshima 1945-2010 – Für eine Welt ohne Atomwaffen”. Sie wird zu Fuß oder mit dem Fahrrad durch Deutschland getragen und im kommenden Sommer an japanische Jugendliche übergeben. Am 5. März wird die Stafette von Herne kommend Bochum erreichen. Wie überall werden Unterschriften unter einen „Appell für eine von Kernwaffen befreite Welt” gesammelt. (weiterlesen)
Werkstatt-Treffen zum Afghanistan-Krieg
Am Samstag, 6. März findet von 10.00 – 18.00 Uhr im Bahnhof Langendreer ein Werkstatt-Treffen statt unter dem Motto: “HeRAUS AUS der Sackgasse in AFGHANISTAN”. In der Einladung heißt es: »Das Thema Krieg in Afganistan und die Notwendigkeit des „Exit” ist auf der Tagesordnung. Die Redaktionen von „kultuRRevolution” und „AMOS” haben dazu einen Appell „Heraus aus der Sackgasse in Afghanistan” verfasst und ihn am 28.1. in der Wochenzeitschrift Der Freitag mit vielen Unterschriften per Anzeige veröffentlicht.« Als Ziel der Tagung wird u. a. genannt: den “zivilgesellschaftlichen Druck auf Parteiführungen, Parlament und Regierung zu erhöhen.” Themen sind u. a.: Militärstrategische Einschätzung/ Exit-Strategie; Medienkritik; völkerrechtliche Fragen; friedensethische Positionen. Als ReferentInnen haben zugesagt: Andreas Zumach, Genf; Margarete Jäger, Duisburg; Johannes Weissinger, Bad Lasphe und Jürgen Link, Hattingen. Angefragt als Referent ist Tobias Pflüger, Tübingen. Zur vollständige Einladung.
NPD-Bus angezündet?
Die Bochumer NPD schreibt in einer Pressemitteilung, dass in der gestrigen Nacht ein NPD-Wahlkampfbus angezündet worden sei: “Bisher unbekannte Täter drangen auf das Gelände der NPD-Geschäftsstelle ein und setzten einen Kleintransporter der Partei in Brand und beschmierten das Gebäude mit linksextremistischen Symbolen.” Die Bochumer Polizei hat dazu noch keine Erklärung abgeben.
Nachtrag Montag, 9.00 Uhr: Die Pressestelle der Polizei hat den Vorgang bestätigt.
Plenum der spätrömischen Dekadenz
Das monatliche Arbeitstreffen des Bochumer Sozialforums findet, wie gewohnt am letzten Montag eines Monats, diesmal am 22. Februar um 19:00 Uhr im Sozialen Zentrum, Josephstr.2 statt. In der sehr motivierenden Einladung heißt es: »Das Bochumer Sozialforum möchte Euch zum spätrömischen Plenum der Dekadenz einladen. Das Plenum ist – wie immer – offen für neue Aktive und Interessierte! Seit Monaten findet mit großer Unterstützung der Medien eine beispiellose Hetzkampagne gegen Arme, MigrantInnen, Arbeitslose und Hartz IV-EmpfängerInnen statt: Erst das “Herrschaftliche Liedgut” eines Peter Sloterdijk, dann Thilo Sarrazin und Roland Koch und nun als vorläufiger Höhepunkt der sozialen Demagogie, die Parolen einer WesterWelle. Westerwelle wie Sloterdijk in “Die Revolution der gebenden Hand” spitzen die menschenverachtenden Kampagne zu “Sozialmissbrauch” und Verschärfung der Sanktionen zu: Die Sozialen Grundrechte an sich sind der Missbrauch der Nehmenden. Die Ausgebeuteten sind die Reichen: Enteignung qua Einkommenssteuer durch den Steuerstaat. Eigentlich könnte man über so viel Irrsinn nur lachen. Doch Westerwelle & Co bedienen hier einen gefährlichen Sozialrassismus, der an den Stammtischen ankommt: “Dass die Leute gekürzt werden, die da parasitieren, Parasiten nennt man so was” resoniert es bei der bayerischen FDP in Straubing (siehe Panorama vom 18.2.10 “Die Liberalen und die Dekadenz: Aufstand der Besserverdienenden”). Der ganze Lärm läutet eine neue gigantische Umverteilung von unten nach oben ein. Dagegen müssen wir einen breiten Widerstand organisieren! Und es geht nicht nur um die Erhaltung des Status quo… Das Plenum bietet die Gelegenheit, über all diese Dinge zu sprechen und Widerstand zu verabreden. Weitere Diskussionspunkte können natürlich wie üblich ins Plenum eingebracht werden.«
So sieht ein Neuanfang bei der CDU aus
Die Bochumer CDU hat auf ihrem heutigen Parteitag Christoph Konrad mit 172 von 195 Stimmen zum neuen Kreisvorsitzenden und damit zum Nachfolger von Klaus Franz gewählt. Siehe auch den ausführlichen Bericht auf der Webseite der Ruhr Nachrichten. Franz war vor zehn Jahren in einer Kampfkandidatur gegen Konrad zum Vorsitzenden gewählt worden. Konrad ist im letzten Jahr dabei gescheitert, erneut ins Europaparlament gewählt zu werden. Vor fünf Jahren musste er für das elterliche Speditionsunternehmen, dessen Geschäftsführer er war, Insolvenz anmelden. Die CDU stürzte bei der Kommunalwahl im letzten Herbst in Bochum um fünf Punkte auf 27,4 Prozent ab. In den letzten Jahrzehnten haben die Christdemokraten in Bochum mehr als 50 Prozent ihrer Mitglieder verloren. Nach der Kommunalwahl kündigten sie einen “Neuanfang” an. Neben dem mehrfach gescheiterten Konrad gibt es auch ein völlig neues Gesicht an der Spitze der Ratsfraktion. Ihr Vorsitzender heißt jetzt Klaus Franz. Sein Vorgänger als Fraktionsvorsitzender Lothar Gräfingholt löste in einer Kampfkandidatur Roland Mitschke, den bisherigen Schatzmeister der Bochumer CDU, ab. Neuanfänge über Neuanfänge.
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Eine Philoktet-Variante auf LSD…
…versprechen die TheatermacherInnen für die Aufführung am Donnerstag, 25. Februar um 20 Uhr der geneigten BesucherIn. Dann nämlich zeigt das Rottstr5Theater! die szenische Premiere von “Nach Troja II (Insel)”. Die Trilogie ist das ambitionierteste Projekt des jungen Theaters und gerade im Hinblick auf die anstehende Uraufführung des “Odyssee Europa”-Projektes der Ruhr2010 eine spannende Ergänzung, da sie eine weitere ganz eigene Sichtweise auf den mythologischen Stoff vermittelt. Sowohl “Nach Troja I (Heimkehr)” – das beeindruckende Solo von Arne Nobel – als auch die szenischen Lesungen der beiden anderen Teile fanden trotz oder gerade wegen der hochkomplexen und enorm dichten Textcollage viel Beachtung. Zum Stück: (weiterlesen)
Erfolgreiche Arbeit der VVN-BdA
Am gestrigen Freitag fand die Jahreshauptversammlung der Bochumer Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) statt. Klaus Kunold, alter und neuer Vorsitzender, betonte, dass die VVN-BdA öffentlich sehr wirksam in ihren drei Hauptbetätigungsfeldern Erinnerungsarbeit, Friedensarbeit und natürlich Antifaschismus, besonders gegen die NPD im Stadtparlament, war. Zur Erinnerungsarbeit gehöre nicht nur die Herausgabe wichtiger Broschüren, die sich mit Bochum im Faschismus beschäftigen, sondern auch zahlreiche Stadtrundgänge insbesondere mit Schulklassen. Diese Stadtrundgänge führen zu Orten, an denen an “eine braune Stadt” erinnert werden kann. Als besonderen Höhepunkt der VVN-BdA-Arbeit bezeichnete Klaus Kunold die Einweihung des neu gestalteten Ehrenrundplatzes auf dem Hauptfriedhof am Freigrafendamm im September 2008 in Anwesenheit von Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz. Dieser Ehrenrundplatz erinnert an die ermordeten antifaschistischen Widerstandskämpfer. (weiterlesen)
Studiengebühren für die Uni-Bibliothek?
Die BSZ schreibt in ihrer aktuellen Ausgabe, dass die Bochumer Uni-Bibliothek derzeit eine halbe Million Euro jährlich aus Studiengebühren erhält. Jetzt fordert sie vom Rektorat zusätzliche Gebührenmittel. KritikerInnen befürchten, dass die langfristige Verplanung der Gelder als Argument gegen eine Abschaffung oder Senkung der Gebühren herhalten muss – obwohl bei Einführung der Studiengebühren ja versprochen wurde, dass nur zusätzliche Leistungen mit ihnen finanziert werden dürfen. Von den Zuweisungen würden inzwischen allerdings Dienstleistungen der Uni-Bibliothek angeboten, die unerlässlich für die Arbeit von Studierenden und Forschenden sind. Der reguläre Etat der Uni-Bibliothek sei zu niedrig, um Forschung und Lehre ausreichend zu bedienen, erklärt Bibliotheksdirektorin Erda Lapp: “Die Versorgung mit elektronischen wie gedruckten Informationen gehe ‘natürlich nicht zum Nulltarif’.” Zum Artikel. Weitere Themen in der aktuellen bsz sind unter anderem das Hoffen und Bangen nach dem Hartz-IV-Urteil, die drohende Abwicklung der Angewandten Informatik an der RUB und die neue Theater-Total-Performance zum Israel-Palästina-Konflikt. Die gesamte Ausgabe als pdf-Datei.
DüBoDo und Bundesautobahn Außenring
Die Bürgerinitiative Bochum gegen die DüBoDo lädt ein zu einer Bürgerversammlung, am 1. März, um 19.00 Uhr im Evangelischen Baumhofzentrum, Baumhofstr. 9. In der Einladung heißt es: »Der Kampf gegen den Neubau der A 44 in Bochum (Opel-Querspange/DüBoDo) und gegen die Aufstufung des Außenrings zur Autobahn nähert sich dem Höhepunkt. Im Frühjahr dieses Jahres ist mit der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes in Leipzig über die Klage der Bürgerinitiative Stopp DüBoDo zu rechnen. Auf einer Bürgerversammlung wollen wir berichten über den Stand des Gerichtsverfahrens, über eine neue Verkehrsprognose bis 2025 und die zu erwartenden Verkehrsbelastungen auf dem Außenring samt Lärm und Schadstoffen und über eine notwendige Unterstützung für die Klage der Bürgerinitiative. (weiterlesen)
Länger gemeinsam lernen in Bochum
Das breite und überparteiliche Bochumer Bündnis „Länger gemeinsam lernen” geht in die Offensive. Auf der heutigen Pressekonferenz der Initiatoren knüpfen der DGB-Vorsitzende Michael Hermund und der GEW-Vorsitzende Ulrich Kriegesmann an die aktuelle Situation an: „Die Anmeldezahlen für die weiterführenden Schulen in Bochum liegen vor. Der Niedergang der Hauptschulen konnte durch die Einführung des Ganztages nicht verhindert werden. Lediglich 88 SchülerInnen, das sind gerade mal 3,4 % aller Anmeldungen, haben sich in ganz Bochum für diese Schulform entschieden. Die Gesamtschulen erfahren mit 27 % aller Anmeldungen einen ungebrochenen Zulauf von SchülerInnen, die in dieser Schulform ihre Chancen auf einen höherwertigen Schulabschluss wahren möchten. Auch immer mehr wissenschaftliche Untersuchungen kommen zum dem Fazit: Chancengleichheit und optimale Bildungsvoraussetzung kann nur „eine Schule für alle” Schüler/innen bieten. (weiterlesen)
Kindertheater in Bo und Wattenscheid
Gleich zwei Theaterstücke für Kinder von 4 bis 11 Jahren präsentieren das HalloDu und das NaUnd Theater an diesem Wochenende in Bochum und in Wattenscheid. „Die sensationellen Abenteuer des Rüdiger Sommerwind oder: Die unglaubliche Jagd nach dem Murmeltiger” präsentiert das HalloDu Theater am Samstag, 20. Februar um 16 Uhr auf Zeche Lothringen, Lothringer Str. 36c in Bochum. Tags darauf, am Sonntag, 21. Februar um 15 Uhr spielen Sabine Jäckel (NaUnd-Theater Do.) und Klaus Hermann das Stück „Zum in die Luft gehen - Eine Geschichte nicht nur um das Fliegen” im Wattenscheider Gertrudis-Center. Nähere Infos zu den beiden Stücken: (weiterlesen)
Malerviertel: Genossenschaft sägt weiter
Der Bochumer Mieterverein stellt in einer Presseerklärung fest: »Mit einer Guerilla-Taktik verfolgt die Baugenossenschaft Bochum eG die Abholz-Aktion im Malerviertel in Weitmar Bärendorf weiter. Heute Morgen um 10.30 rückte erneut die Gartenbaufirma Ehmke an – allerdings mit einem kleinen Trupp und ohne Räum-Gerät – und begann sofort und ohne Absperrung mit der Fällung der Birke hinter den Häusern an der Menzelstraße. Als die vom Lärm der Säge aufgeschreckten Mieter auf der Bildfläche erschienen, zog sie sogleich wieder ab und ließ die gefällte Birke einfach liegen. Noch am Montag waren die gefällten Bäume wenigstens abtransportiert worden, damit, wie Firmenchef Ehmke sagte “sich niemand verletzt”. (weiterlesen)
Kopenhagen: Klimagipfel und Repression
Am Samstag, den 20.2. endet die Antirepressionswoche der Roten Hilfe mit einer Veranstaltung zum Thema “Der Klimagipfel in Kopenhagen und die Repression”. Beginn ist um 20.00 Uhr im Sozialen Zentrum. In der Ankündigung heißt es: »Während des Weltklimagipfel im Dezember 2009 demonstrierten zahlreiche linke und alternative Gruppen für ein “ganz anderes Klima”. Thematisiert wurde die Beschränkung auf technokratischen Lösungsansätze der Industriestaaten und die Fortsetzung eines Neokolonialismus gegenüber den Länder des globalen Südens. Nachdem die konservative dänische Regierung die Polizeigesetze pünktlich zum Gipfel verschärft hatte, wurden die Klimaaktivist/innen mit einer unerwartetet harten Repression überzogen. Wir berichten darüber und zeigen Filme von den Aktionstagen. VeranstalterInnen: Rote Hilfe / Ortsgruppe Bochum-Dortmund in Zusammenarbeit mit Cafè Emily unberechenBar, attac campus bochum und solid bochum.«
Weniger Geld für Gebäudesanierung?
Die IG BAU befürchtet den Rückgang der Wohnraumsanierungen in Bochum: Die von der Bundesregierung geplante Halbierung der KfW-Programme für energetische Gebäudesanierung wird nach Ansicht der IG BAU Bochum-Dortmund für den heimischen Wohnungsmarkt negative Folgen haben. Dringend notwendige Modernisierungen von Häusern und Wohnungen würden dadurch ausgebremst. „Die öffentliche Förderung hat vielen Haus- und Wohnungseigentümern in der Vergangenheit die Chance geboten, die eigenen vier Wände zu sanieren. Sie ist ein großer Anreiz gewesen, auch mit privatem Kapital in Energieeinsparung zu investieren”, so der Vorsitzende des IG BAU-Bezirkverbandes Bochum-Dortmund, Gerhard Kampschulte. (weiterlesen)
Reisebericht: Ghana – per Rad
Das Umweltzentrum Bochum, Alsenstr. 27 zeigt in der Reihe „Reisebilder” am Freitag, den 19.2., um 19.00 Uhr den Vortrag „Ghana – per Rad” von Christina und Carsten de Finis. In der Einladung heißt es: »„Ihr seid ja bekloppt!” kommentierten Bekannte die Reisepläne von Christina und Carsten de Finis. Doch die ließen sich nicht von ihrer Idee abbringen und haben es ausprobiert: Mit dem Fahrrad durch das westafrikanische Land Ghana. Dem Zauber Afrikas sind die beiden von früheren Reisen längst erlegen, und so haben sie sich mutig an das Abenteuer heran gewagt. (weiterlesen)
Am 10. April: Von Dresden lernen
Die NPD hat für den 10. April eine Kundgebung auf dem Bongard-Boulevard angemeldet. Dies soll wohl der Auftakt für den Landtagswahlkampf sein. Die Nazis wollen landesweit dafür mobilisieren. Das Bündnis gegen Rechts trifft sich am Freitag, den 26.2., um zu planen “wie wir die Nazis ähnlich demoralisieren können, wie am letzten Wochenende in Dresden.”







