<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Antwort von Sevim Dagdelen auf einen offenen Brief von drei PfarrerInnen</title>
	<atom:link href="http://www.bo-alternativ.de/2010/02/05/antwort-von-sevim-dagdelen-auf-einen-offenen-brief-von-drei-pfarrerinnen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.bo-alternativ.de/2010/02/05/antwort-von-sevim-dagdelen-auf-einen-offenen-brief-von-drei-pfarrerinnen/</link>
	<description>www.bo-alternativ.de</description>
	<lastBuildDate>Sat, 11 Feb 2012 14:09:05 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
	<item>
		<title>Von: somjotien</title>
		<link>http://www.bo-alternativ.de/2010/02/05/antwort-von-sevim-dagdelen-auf-einen-offenen-brief-von-drei-pfarrerinnen/#comment-509</link>
		<dc:creator>somjotien</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 17:33:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bo-alternativ.de/?p=11865#comment-509</guid>
		<description>Rauswürfe haben in der evangl. Kirchengeschichte eine lange Tradition. 

Siehe zweiter Prager Fenstersturz 1618

wiki:
&quot;Der Konflikt der evangelischen Stände mit ihrem katholischen Landesherren, (...).

Knapp 200 Vertreter der protestantischen Stände unter der Führung von Heinrich Matthias von Thurn zogen am 23. Mai 1618 auf die Prager Burg und warfen nach einer improvisierten Gerichtsverhandlung die in der Hofkanzlei anwesenden kaiserlichen Statthalter Jaroslav Borsita Graf von Martinitz und Wilhelm Slavata aus einem Fenster in 17 Metern Höhe. Anschließend warfen sie noch den Schreiber Philip Fabricius hinterher.&quot;
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Prager_Fenstersturz  zu 2.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Rauswürfe haben in der evangl. Kirchengeschichte eine lange Tradition. </p>
<p>Siehe zweiter Prager Fenstersturz 1618</p>
<p>wiki:<br />
&#8220;Der Konflikt der evangelischen Stände mit ihrem katholischen Landesherren, (&#8230;).</p>
<p>Knapp 200 Vertreter der protestantischen Stände unter der Führung von Heinrich Matthias von Thurn zogen am 23. Mai 1618 auf die Prager Burg und warfen nach einer improvisierten Gerichtsverhandlung die in der Hofkanzlei anwesenden kaiserlichen Statthalter Jaroslav Borsita Graf von Martinitz und Wilhelm Slavata aus einem Fenster in 17 Metern Höhe. Anschließend warfen sie noch den Schreiber Philip Fabricius hinterher.&#8221;<br />
Quelle: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Prager_Fenstersturz" rel="nofollow">http://de.wikipedia.org/wiki/Prager_Fenstersturz</a>  zu 2.)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: From Skid Row</title>
		<link>http://www.bo-alternativ.de/2010/02/05/antwort-von-sevim-dagdelen-auf-einen-offenen-brief-von-drei-pfarrerinnen/#comment-481</link>
		<dc:creator>From Skid Row</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 19:59:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bo-alternativ.de/?p=11865#comment-481</guid>
		<description>Oh Mensch, da ist aber eine beleidigt. Zu recht? Nun, sie hätte wohl wissen müssen, dass deutsche ParlamentarierInnen völlig zurecht an ihrem Verhalten in Bundestagssitzungen am Holocaust-Gedenktag gemessen werden. Und sie hätte wissen müssen, dass schlecht dasteht, wer gemeinsam mit ehemaligen Angehörigen der fanatisch-antiisraelischen TrotzkistInnen-Sekte Linksruck ausgerechnet dieses Ereignis zum Anlaß demonstrativen Handelns nimmt. 

Und war diese Demonstration nötig? Nimmt denn irgendjemand an, diejenigen Abgeordneten, welche sich dem Anlass der Sitzung entsprechend verhalten haben und aufgestanden sind, billigten notwendigerweise eventuelle, auf Eskalation angelegte Schritte der Israelischen Verteidugungskräfte? Hat ihnen die Liebe zumn Frieden irgendjemand abgesprochen?

Der falsche Anlass für eine unnötige Aktion. Unnötig und unangemessen. Und mit den falschen Leuten. 

Da muss manund frau sich schon Kritik gefallen lassen. Und ach ja: Man und Frau kann Fehler auch einfach zugeben und, etwa gegenüber der israelischen Botschaft, klarstellen, dass es falsch war, sich nicht zu erheben. Aus der Ablehnung eventueller Militärschläge braucht dabei niemand einen Hehl machen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oh Mensch, da ist aber eine beleidigt. Zu recht? Nun, sie hätte wohl wissen müssen, dass deutsche ParlamentarierInnen völlig zurecht an ihrem Verhalten in Bundestagssitzungen am Holocaust-Gedenktag gemessen werden. Und sie hätte wissen müssen, dass schlecht dasteht, wer gemeinsam mit ehemaligen Angehörigen der fanatisch-antiisraelischen TrotzkistInnen-Sekte Linksruck ausgerechnet dieses Ereignis zum Anlaß demonstrativen Handelns nimmt. </p>
<p>Und war diese Demonstration nötig? Nimmt denn irgendjemand an, diejenigen Abgeordneten, welche sich dem Anlass der Sitzung entsprechend verhalten haben und aufgestanden sind, billigten notwendigerweise eventuelle, auf Eskalation angelegte Schritte der Israelischen Verteidugungskräfte? Hat ihnen die Liebe zumn Frieden irgendjemand abgesprochen?</p>
<p>Der falsche Anlass für eine unnötige Aktion. Unnötig und unangemessen. Und mit den falschen Leuten. </p>
<p>Da muss manund frau sich schon Kritik gefallen lassen. Und ach ja: Man und Frau kann Fehler auch einfach zugeben und, etwa gegenüber der israelischen Botschaft, klarstellen, dass es falsch war, sich nicht zu erheben. Aus der Ablehnung eventueller Militärschläge braucht dabei niemand einen Hehl machen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thilo Sommer</title>
		<link>http://www.bo-alternativ.de/2010/02/05/antwort-von-sevim-dagdelen-auf-einen-offenen-brief-von-drei-pfarrerinnen/#comment-479</link>
		<dc:creator>Thilo Sommer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 14:06:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bo-alternativ.de/?p=11865#comment-479</guid>
		<description>Es ist doch immer wieder der gleiche alte Trick, die Shoah als bloß geschichtliches Ereignis zu betrachten und dann Betroffenheit zu bekunden. In der Beschäftigung damit, welche ideologischen Vorbedingungen dieses Ereignis haben möglich werden lassen, kommt man dann über das Plakative nicht hinaus. Wie diese Ideologie (Rettung der Welt durch Elimination des Judentums oder was man dafür hält) heute wirkt und wieder zur Tat werden kann, wird nicht begriffen; in welche Nähe zu potenziellen Tätern man sich begibt, wird nicht reflektiert. Dann schilt man Shimon Perez einen Kriegstreiber und schweigt zu dem Holocaustleugner, Frauen- und Homosexuellenmörder Ahmadinedschad - dieser Dr. Seltsam, der offen von der Vernichtung der Juden redet und dafür so gerne die Bombe hätte. Dann kommt die Kriegsgefahr immer aus Israel und die tatsächlich Bedrohung, derer, die gerne wollen aber (nicht zuletzt aufgrund der Wehrhaftigkeit Israels) zum Glück nicht können, ist da keiner Erwähnung wert. Krieg und dessen (ideologische) Vorbereitung ist dann immer nur das, was man selbst als solches definiert, und dann nimmt sich als FriedensfreundIn selbstverständlich auch die Definitionsgewalt. Die Verlogenheit dieser Praxis ist unerträglich. 

Mein Dank und Respekt gilt den drei PfarrerInnen, die mit Wort und  Tat (Hausverbot) hier klar Stellung beziehen und hoffentlich dafür sorgen, dass die Linke (die Bewegung, nicht nur die Partei, die mit ihrem Namen jene so gerne in Gänze repräsentieren möchte) sich endlich mit dem Thema Antisemitismus über das Plakative hinausgehend beschäftigt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist doch immer wieder der gleiche alte Trick, die Shoah als bloß geschichtliches Ereignis zu betrachten und dann Betroffenheit zu bekunden. In der Beschäftigung damit, welche ideologischen Vorbedingungen dieses Ereignis haben möglich werden lassen, kommt man dann über das Plakative nicht hinaus. Wie diese Ideologie (Rettung der Welt durch Elimination des Judentums oder was man dafür hält) heute wirkt und wieder zur Tat werden kann, wird nicht begriffen; in welche Nähe zu potenziellen Tätern man sich begibt, wird nicht reflektiert. Dann schilt man Shimon Perez einen Kriegstreiber und schweigt zu dem Holocaustleugner, Frauen- und Homosexuellenmörder Ahmadinedschad &#8211; dieser Dr. Seltsam, der offen von der Vernichtung der Juden redet und dafür so gerne die Bombe hätte. Dann kommt die Kriegsgefahr immer aus Israel und die tatsächlich Bedrohung, derer, die gerne wollen aber (nicht zuletzt aufgrund der Wehrhaftigkeit Israels) zum Glück nicht können, ist da keiner Erwähnung wert. Krieg und dessen (ideologische) Vorbereitung ist dann immer nur das, was man selbst als solches definiert, und dann nimmt sich als FriedensfreundIn selbstverständlich auch die Definitionsgewalt. Die Verlogenheit dieser Praxis ist unerträglich. </p>
<p>Mein Dank und Respekt gilt den drei PfarrerInnen, die mit Wort und  Tat (Hausverbot) hier klar Stellung beziehen und hoffentlich dafür sorgen, dass die Linke (die Bewegung, nicht nur die Partei, die mit ihrem Namen jene so gerne in Gänze repräsentieren möchte) sich endlich mit dem Thema Antisemitismus über das Plakative hinausgehend beschäftigt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

