Sonntag 03.05.09, 22:00 Uhr
23 Jahre nach Tschernobyl

RWE will neue Atomkraftwerke bauen

eilaktion_rwe_maedchen.jpgKnud Vöcking [Aktualisierung: Statt Knud Vöcking kommt Heffa Schücking] von “urgewald” berichtet am Dienstag, 5. Mai um 19.00 Uhr im Sozialen Zentrum, Josephstr. 2 über die Hintergründe der aktuellen Atom-Planungen von RWE und von anderen deutschen Konzernen. Am 26. April jährte sich zum 23. Mal die Atomkastrophe von Tschernobyl. Es war damals für viele Menschen unvorstellbar, dass diese verbrecherische Technologie jemals wieder zum Zuge kommen könnte. Der Energiekonzern RWE mit Sitz in Essen, hat angekündigt, bis zu sieben neue Atomkraftwerke bauen zu wollen. Ganz oben auf der Investitionsliste des Konzerns steht das Atomprojekt “Belene” in Bulgarien. Als wenn es nicht nicht ohnehin schon unverantwortlich wäre, Atomkraftwerke zu betreiben, stellt dieses AKW ein potenziertes Risiko dar, weil es in einem Erdbebengebiet liegt. Es ist nur eins von mehreren Neubau-Projekten, die der Konzern in Osteuropa in Angriff nimmt. Auch in Großbritannien hat RWE mit der Tochter “npower” AKW-Planungen vorgestellt. Im Unterschied zu anderen großen Energieversorgern gehört RWE zu etwa einem Viertel kommunalen AnteilseignerInnen. Auch die Stadt Bochum besitzt über ihre Töchter ein riesiges Aktienpaket von RWE. Die Umweltorganisation “urgewald” ist maßgeblich an den Aktionen gegen den RWE-Konzern und die Planungen in Belene beteiligt. Knud Vöcking wird darüber berichten.

 
 
 
 


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