Donnerstag 12.02.09, 15:00 Uhr

Opel

Der Opel Betriebsrat schreibt: »In der gestrigen Sitzung des Landtages hat die NRW-Landesregierung ihre Zusage zu einer Landesbürgschaft für das Bochumer Opel-Werk erklärt. Voraussetzung für eine NRW-Unterstützung ist, dass das Geld nicht in die USA fließt sondern ausschließlich zum Erhalt des Bochumer Werkes und der Arbeitsplätze genutzt wird. Es geht um mindestens 20.000 Arbeitsplätze bei Opel und der Zulieferindustrie dieser Region. Der Bochumer Betriebsrat begrüßt diese Entscheidung. Der Betriebsrat und die IG Metall haben in zahlreichen Gesprächen mit der NRW-Landesregierung und den weiteren im Landtag und Bundestag vertretenen Parteien über die schwierige Lage von Opel und GM und unsere Perspektiven informiert. Dazu zählt auch unser Eckpunktepapier: „Gute Gründe für den Erhalt des Bochumer Werkes!“
Am Montag gab es in Düsseldorf ein weiteres ausführliches Gespräch des Bochumer Betriebsratsvorsitzenden Rainer Einenkel und dem IG Metall-Bezirksleiter Oliver Burkhard mit dem Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers und der Wirtschaftsministerin Christa Thoben. Das Signal aus NRW kommt zum richtigen Zeitpunkt, da General Motors am 17. Februar in Washington dem amerikanischen Senat seinen Rettungsplan vorstellen muss. Dieser Plan soll auch die europäischen Werke umfassen. Bislang sind noch keine Details für Europa und Deutschland bekannt.«

 
 
 
 


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