Dienstag 06.01.09, 11:00 Uhr

DGB: „Hotline Zeitarbeit“ gibt Hilfen

Auf ein neues Serviceangebot macht der DGB aufmerksam. LeiharbeitnehmerInnen können sich bei Problemen rund um ihr Arbeitsverhältnis an eine Hotline wenden. „Beschäftigte in Zeitarbeit sind von der Krise als Erste betroffen und wurden entlassen. Das sind mehrere Hundert allein in Bochum. Der Gesetzgeber muss hier die Gesetze wieder verschärfen. Die erträumte Brücke in einen festen Arbeitsplatz hat es in der Regel nicht gegeben, daher muss jetzt umgesteuert werden,” so DGB Regionsvorsitzender Michael Hermund. „Wir raten allen Bochumern Leiharbeitnehmern sich bei Problemen an die Hotline zu wenden.” Die „Hotline Zeitarbeit” ist unter der Telefonnummer 01803-100 218 (9 ct / Minute) oder über das Internetportal www.zeitarbeit.nrw.de zu erreichen. Sie ist dienstags von 14.00 – 18.00 Uhr, mittwochs von 16.00 – 20.00 Uhr und donnerstags von 14.00 -18.00 Uhr besetzt. Standardfragen werden dabei sofort beantwortet. Bei komplizierten Sachverhalten werden Experten aus Arbeitsschutz, den Agenturen für Arbeit und den Gewerkschaften zusätzlich einbezogen.Die Hotline ist ein Angebot des Arbeitsministeriums in NRW und des DGB
Dort werden die verschiedensten Fragen zum Thema Leiharbeit beantwortet, wie beispielsweise:
* Was muss und was darf in meinem Arbeitsvertrag stehen?
* Welcher Tarifvertrag gilt für mein Verleihunternehmen?
* Was geschieht, wenn ich krank werde?
* Müssen im Entleihbetrieb alle – auch gefährliche – Arbeiten ausgeführt werden?
* Gilt die betriebliche Arbeitszeit des Entleihbetriebes oder die tarifvertraglich vereinbarte mit dem Zeitarbeitsunternehmen?
„Arbeitsverhältnis in Leiharbeit werden als „Heilmittel gegen Arbeitslosigkeit” von den Arbeitsagenturen und natürlich von den Zeitarbeitsfirmen selbst mit hohem Aufwand propagiert. Gerade deshalb ist es wichtig, dass LeiharbeitnehmerInnen ein Hilfsangebot zur Verfügung steht, ” so Hermund.