Archiv - Juni 2008

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Donnerstag 05.06.08, 18:30 Uhr

Brief gegen die Instrumentalisierung des Bürgerbegehrens gegen das Cross-Border-Leasing

Der Geschäftsführer des Bochumer Mietervereins Michael Wenzel hat einem offenen Brief an die “Elterninitiative Bürgerentscheid GoA” geschrieben. Sein Motiv für diesen Brief läge u. a. in der Art und Weise begründet, wie von Seiten der Initiative das damalige Bürgerbegehren offensichtlich instrumentalisiert werden soll. Dies wolle er nicht länger unkommentiert stehen lassen. Im Brief heißt es: “als Geschäftsführer des Bochumer Mietervereins war ich vor einigen Jahren einer der Hauptakteure beim Bürgerbegehren gegen das Cross-Border-Leasing. Vorweg möchte daher unterstreichen, dass ich mich über das Zustandekommen des ers­ten Bürgerentscheides in unserer Stadt natürlich besonders freue und Ihrer Initiative zu diesem Erfolg ausdrücklich gratuliere. Erstmals erhalten die Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt durch Ihre Aktivitäten die Gelegenheit, über eine kommunalpolitische Frage unmittelbar zu entscheiden.
Umso bedauerlicher finde ich es, dass der erste Bürgerentscheid nach meinem Eindruck immer mehr durch unsachliche Äußerungen seitens der Elterninitiative, persönliche Angriffe und sogar Unterstellungen überschattet wird, die strafrechtlich relevant wären. So bei der Mutmaßung, die Stadt würde evt. die Wählerlisten manipulieren. Finden Sie nicht, dass Sie da in Ihrem Eifer eine Grenze überschreiten? (weiterlesen)

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Donnerstag 05.06.08, 18:00 Uhr

Gesundes Wohnen

Das FrauenGesundheitsZentrum in der Alsenstr. 27 lädt am Dienstag, den 10. Juni um 19.30 Uhr zu einer Veranstaltung zum Thema Gesundes Wohnen ein. Referentin ist Lydia Churs. In der Einladung heißt es: “Eine gemütliche Wohnung oder ein angenehm eingerichteter Arbeitsplatz ist das A und O eines entspannten Daseins. Doch immer öfter scheinen hier gesundheitliche Probleme zu entstehen. Ursachen können hierfür Materialien der Einrichtungsgegenstände sein – z. B. der unangenehm riechende neue Teppich. Ebenso können Baumaterialien gesundheitsgefährdende Substanzen abgeben, wie z. B. Formaldehyd. Viele Substanzen belasten die Atemwege und Schleimhäute und können bei chronischer Einwirkung zu schwerwiegenden Erkrankungen wie Allergien und Asthma führen. Die Veranstaltung bietet einen umfassenden Einblick in das Thema, sowie Hinweise auf Alternativen und Vorsorgemaßnahmen. Folgende Themen werden behandelt: Leicht-flüchtige, sowie schwer-flüchtige Schadstoffe / Schimmelpilze / Allgemeines zum Raumklima / Elektrosmog.”

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Mittwoch 04.06.08, 22:00 Uhr

Antifa Flugblatt-Aktion im Ehrenfeld

Die Antifaschistische Jugend Bochum berichtet im Internetportal indymedia über eine Flugblatt-Aktion, die sie im Stadtteil Ehrenfeld durchgeführt hat und dokumentiert Nazischmierereien. Zum Bericht.

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Mittwoch 04.06.08, 18:00 Uhr

Sonntag: Bergbaurundweg

Am Sonntag, 8. Juni, startet um 10.00 Uhr an der Oase, Buscheyplatz 3, eine Wanderung. Der Stadtteil Querenburg und sein Umland soll kennengelernt und seine Geschichte gemeinsam erwandert werden. Der Weg führt entlang des “Bergbaurundweg Ruhr-Uni” und zeigt auf einer Länge von ca. 15 km Stationen der Bergbaugeschichte rund um Querenburg sowie landschaftlich beeindruckende Einblicke in das direkte Umfeld und die Natur des Ortsteils. Nach der Wanderung wird im Garten der OASE gegrillt. OrganisatorInnen der Aktion sind University meets Querenburg in Zusammenarbeit mit IFAK und der Integrationsagentur Querenburg.

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Mittwoch 04.06.08, 17:00 Uhr

Praxistag „Interkulturelle Kompetenz“

Der Kinder- und Jugendring Bochum und die Integrationsagentur des evangelischen Jugendpfarramtes führen am 14. Juni von 10.00 bis 16.00 Uhr einen Praxistag „Interkulturelle Kompetenz“ durch. Dieser Praxistag ist ein Baustein in der Fortbildung zur „Interkulturellen Kompetenz“, die im Rahmen des Projektes Ö (Öffnung der Jugendverbände für Migrantenjugendliche) stattfindet. Anhand von Theorie und praktischen Übungen, aber auch eigenen Erfahrungen, geht es hier um die Themenbereiche „Selbst- und Fremdwahrnehmung“ und „Gewaltfreie Kommunikation“. Weitere Informationen gibt es beim Jugendring. T: 438809-30.

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Mittwoch 04.06.08, 16:00 Uhr

Stadtverwaltung versucht Abholz-Aktion zu erklären

Mit nicht nachvollziehbaren Abholzaktionen hat die Stadt Bochum Empörung und Protest bei vielen Menschen hervorgerufen. Die Maßnahme im Laerholz scheint dabei offenbar diejenige zu sein, die am ehesten zu rechtfertigen ist. Die Pressestelle der Stadt versucht in einer Stellungnahme, ihre “Durchforstung” zu erläutern. Die Erklärung der Stadt.

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Mittwoch 04.06.08, 14:30 Uhr

G8-Filmabend: ein Jahr nach dem G8-Gipfel von Heiligendamm

Ein Jahr nach dem G8-Gipfel von Heiligendamm zeigt das „G8-Plenum Bochum“ am Freitag, 6.Juni – dem ersten Jahrestag der “Block G8″-Blockaden vor Heiligendamm – im Sozialen Zentrum zwei Filme von Menschen, die mit unterschiedlichen Ansätzen die Ereignisse um den Gipfel und die Gegenaktionen begleitet haben. Beginn ist um 20.30 Uhr. Der erste Film mit dem Titel “Die Welt zu Gast bei Freunden” (30 Min.) kommt vom Medienprojekt Wuppertal. Er begleitet GipfelgegnerInnen bei ihren Aktionen und wechselt in Parallelmontagen immer wieder den Standort des Geschehens. Neben Statements von GipfelgegnerInnen zum Geschehen kritisieren auch AnwohnerInnen in Interviews das G8-Gipfeltreffen und zeigen auch zum Teil Verständnis für den friedlichen Protest der jungen DemonstrantInnen. Der zweite Film  “What Would It Mean To Win?” (40 Min.) von Zanny Begg & Oliver Ressler kombiniert dokumentarisches Bildmaterial mit Interviews und Animationssequenzen und ist anhand von drei für die Bewegung wichtigen Fragen strukturiert: (weiterlesen)

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Mittwoch 04.06.08, 13:00 Uhr

terre des hommes lädt ein zum Afrikatag

Die AG Afrikabilder des Initiativkreises Afrika und terre des hommes Bochum laden am Samstag, den 7. Juni ein zu einem Afrikatag in der Jugendbildungsstätte Hattingen-Welper ein. Die Veranstaltung startet um 15 Uhr mit einem Vortrag von Kim Grundbacher. Sie leitet die Projektarbeit von terre des hommes im westlichen Afrika und berichtet über die Geschichte, aktuelle Verhältnisse und die konkrete Projektarbeit, insbesondere in Burkina Faso, in der sich uralte Kulturen und zukunftsweisende Projekte für Frauen und Mädchen begegnen. Im Anschluss an den Vortrag mit Diskussionsangebot werden die TeilnehmerInnen in die Kunst des afrikanischen Märchenerzählens eingewiesen. Der Nachmittag setzt sich bei gutem Wetter im Hof der Jugendbildungsstätte fort mit traditioneller und moderner Musik aus Afrika und Europa, mit gemütlichem Grillen und kleinen Aktionsangeboten. Näheres.

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Mittwoch 04.06.08, 12:00 Uhr

Gedenken an die Bücherverbrennung vor 75 Jahren

Mit einem beeindruckendem Programm wird am 10. Juni in Bochum an die Bücherverbrennung der Nazis vor 75 Jahren gedacht. Die Initiative des Bochumer Bündnisses gegen rechts hat insbesondere Schulen und Jugendverbände motiviert, dieses Thema aufzugreifen. Die Hugo-Schultz-Schule startet am nächsten Dienstag um 12.30 Uhr in der Stadtbücherbei Linden mit einer Lesung von SchülerInnen für SchülerInnen. Um 14.00 Uhr sind dann die Bochumer Autoren Reinhard Junge und Michael Starcke zu Gast in der Freien Schule. Näheres. Sie lesen Texte und Schriften von Anna Seghers, Bertolt Brecht, Kurt Tucholsky, Karl Marx,Thomas Mann u. a.. Im Rahmen der Lesung findet auch eine Diskussion über das damalige Geschehen und den heutigen Umgang mit rechtem Gedankengut statt. Ab 15.00 Uhr gibt es dann ein Open-Reading im Bermuda-Dreieck. SchülerInnen der Heinrich-Böll-Gesamtschule und Jugendliche des Falkenheims lesen Textauszüge aus “verbrannten Büchern“. VeranstalterInnen sind die DGB-Jugend Bochum und der Kinder- und Jugendring Bochum. Um 16.00 Uhr lädt dann Sevim Dagdelen (MdB Die Linke) zu eine künstlerische Lesung mit dem Rapper der “Mikrophone Mafia” (Köln), der Autorin Prof. Zehra Ipsiroglu (Uni Duisburg-Essen) und Prof. Norbert Mecklenburg (Uni Köln) an der Kreuzung Kortumstraße l Südring ein.
Die zentrale Veranstaltung “Bücherverbrennung unter dem Hakenkreuz” beginnt um 18.00 Uhr auf dem Imbusch-Platz und wird um 19.00 Uhr in der Christuskirche fortgesetzt. Mit Unterstützung des Schauspielhauses ist ein Programm aus einer Vielzahl von Beiträgen von Schulen und Initiativen zusammengestellt. Der Programmablauf in der Christuskirche.

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Mittwoch 04.06.08, 11:00 Uhr
Soziale Liste rät Familien mit geringem Einkommen:

Kostenlose Ferienpässe jetzt abholen

Auch in diesem Jahr können Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren aus Familien mit geringem Einkommen kostenlose Ferienpässe erhalten, darauf weist die Soziale Liste im Rat hin: “Neben dem Besuch von vielen Veranstaltungen und Angeboten in Jugendfreizeithäusern und anderen Einrichtungen ist vor allem das kostenlose Baden und Schwimmen in einem der Bochumer Bäder mit dem Ferienpass verbunden. Der Ferienpass berechtigt außerdem zum kostenlosen Eintritt in das Bergbaumuseum und das Planetarium. Darüber hinaus berechtigt er zum Kauf von ermäßigten Karten für spezielle Ausflugsfahrten des Jugendamtes, zum vergünstigten Eintritt zu den Märchenspielen in der Waldbühne Höntrop, zur vergünstigten Teilnahme an Reitkursen, Segelkursen, Inlineskate-Kursen, Surfkursen, Tanzkursen, Kunstkursen und Tenniskursen, Circus-Workshops und vieles, vieles mehr. (weiterlesen)

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Dienstag 03.06.08, 20:00 Uhr
Die Linke im Rat zum Bürgerentscheid:

Quatsch im “Abstimmungsbuch”

Die Linke im Rat schreibt: »Der Wahlkampf von CDU und Ostring-Elterninitiative für den Bürgerentscheid hat begonnen. Mit sehr unseriösen Methoden wie Die Linke im Rat meint. Da wird u.a. behauptet, dass die Klassen bei einer Fusion von Ostring- und Albert-Einstein-Gymnasium größer würden. Eine Behauptung die schlicht falsch ist. Das bestätigt die Antwort auf eine Anfrage der Linken im Rat. „Hier wird eine richtige Desinformationskampagne der OstringbefürworterInnen gefahren“, empört sich Anna-Lena Orlowski, Mitglied Der Linken im Schulausschuss. „Besonders skandalös ist allerdings, dass dieser Quatsch nicht nur auf Plakaten steht, sondern auch von der Stadt mit dem Abstimmungsbuch an alle Bochumer Bürgerinnen und Bürger verschickt wurde.“ (weiterlesen)

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Dienstag 03.06.08, 17:00 Uhr

Salon im sozialen Zentrum: Terrorbranch

Am Sonntag, dem 8.6., lädt das Soziale Zentrum um 13.00 Uhr zum 1. Salon. Die Idee ist es, einen Treffpunkt zum themenbezogenen Gedankenaustausch in der gelassenen Atmosphäre eines mittäglichen Cafebetriebs zu bieten: “Von vorbereiteten und spontanen Meinungsäußerungen inspiriert werden. Verschiedene Blickwinkel auf politische und soziale Probleme kennen lernen. Raum für die Darstellung der eigenen unfertigen Ideen. Ahnungen von sozialen Möglichkeiten entstehen lassen. Gemeinsam Erkenntnisse gewinnen. Der Wahrheit trotzen.” In der Einladung heißt es weiter: »„Terrorismus“ tritt uns heute als Kampfbegriff des Staates gegen alle möglichen Formen nichtstaatlicher Gewalt entgegen, als sei das Gewaltmonopol des Staates immun gegen Herrschaft durch Terror und es deshalb selbstredend zum Krieg dagegen legitimiert. Andererseits zeigt die Geschichte, dass auch Bewegungen gegen Gewaltsysteme Terror als Kampfmittel angewendet haben. Der Austausch soll deshalb in reflektiver Atmosphäre die Frage neu stellen, was Terror für uns bedeutet. (weiterlesen)

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Dienstag 03.06.08, 13:51 Uhr
AnwohnerInnen: weiterer Protest und Unterschriftensammlung geplant

Trotz Moratorium erneuter Kahlschlag im Rechener Park…
…und kurz mal ein Feuchtbiotop zerstören.

Artenschutz - Kein Thema in Bochum?

Obwohl seit dem 30. April eine Art “Sägenstillstand” nach der Intervention vieler BürgerInnen und des BUND Bochum mit der Stadt ausgehandelt worden war, wurde erneut ein ganzes Waldstück an der Marschnerstrasse aus dem Rechener Park herausgerissen. »Eigentlich sollten nur noch Sanierungs- und Pflegemaßnahmen bis zum Herbst stattfinden,« so ein empörter Anwohner und weiter: »Dieser Kahlschlag hat nichts mit sachgerechter Sanierung zu tun. Hier wird ein Lebensraum vernichtet.« Selbst die ausführenden HolzfällerInnen bestätigten den AnwohnerInnen, dass sie mit dieser “Pflegemaßnahme” nicht einverstanden sind. »Zugleich wurde ein ganzes Feuchtbiotop der Zerstörung preisgegeben. In dem Bach lebten viele seltene Insekten, Molche und Salamander.« Ein schweres Räumfahrzeug hat große Furchen im Bach hinterlassen. »Ohne den Schatten der Bäume wird die Sonne dieses Biotop schnell austrocknen,« beklagt eine andere Anwohnerin. Gleichzeitig hat das Grünflächenamt ohne sichtbare Begründung ein großes Waldareal aufwendig abgesperrt und eingezäunt. »Mit dem Zaun will man wohl zeigen, wie gefährlich der Wald sei und letztlich die Begründung für die Abholzung des wertvollsten Teils des Parks mit den besonders alten und großen Buchen schaffen.« Die AnwohnerInnen wollen ihren Protest verstärken und planen eine Unterschriftensammlung gegen den Kahlschlag. An allen versperrten Zugängen hat eine Familie Flugblätter an den Zaun angebracht, die zu einem Informationsabend für AnwohnerInnen, NaturschützerInnn und alle Interessierten zum Thema Baumfällaktionen am Mittwoch, den 4.6., um 20.00 Uhr in das Umweltzentrum (Alsenstr. 27) einladen. VeranstalterIn ist der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Der Bund Bochum beschreibt die Lage so: »Wir erhalten fast täglich Infos bzw. Hilferufe von Bochumer Bürgern aus allen Ecken der Stadt. Überall werden zur Zeit Bäume gefällt. Wir waren gerade in der Hattinger Straße, wo an einer Stelle 5 Linden gefällt wurden. Noch ist nicht bekannt, warum dies geschah. Rechener Park: Dies ist der wichtigste Teil, an dem wir versuchen, zu retten, was noch zu retten ist.«
Bilder der Verwüstung im Rechener Park
Noch mit Bäumen: Rechener Park an der Marschnerstr. bei Google-Maps
Ausführlicher und hintergründiger Leserbrief von Ulrich Böcker zu den Baumfällungen am Sportplatz an der Feenstr.

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Dienstag 03.06.08, 13:00 Uhr

Verbrannte Dichter

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe der „Initiative 10. 6. – 75. Jahrestag der Bücherverbrennung in Bochum“ lädt die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten, Bochum (VVN-BdA), zum Thema „Verbrannte Dichter“ ein. Die Veranstaltung findet im ehemaligen Gemeindesaal der Christuskirche am Freitag, den 6. Juni, 19.30 Uhr, statt. Referent ist Gerd Deumlich, Mitglied des Bundesausschusses der VVN-BdA.

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Montag 02.06.08, 21:00 Uhr

BSZ Nr. 746

In der aktuellen BSZ erfahren die LeserInnen, warum die Ruhr-Uni nun doch noch “durch die Hintertür” exzellent geworden ist, wie an der Uni Duisburg-Essen Studiengebühren zur Finanzierung von Stipendien zweckentfremdet werden und wie der Tag der offenen Tür am Buddhistischen Zentrum Bochum verlief. Ungeklärt blieb für die BSZ dagegen, warum Heiligendamm nicht stattfand – zumindest beim vorgestern zu Ende gegangenen 18. Internationalen Videofestival Bochum. Näheres ist direkt unter www.bszonline.de zu erfahren. (weiterlesen)

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Montag 02.06.08, 18:00 Uhr

Die Linke hat ein neues Mitglied

Wolfgang Echterhoff, Betriebsrat und Vorsitzender der Vertrauensleute bei Nokia, ist Mitglied der Linken geworden. Er ist das erste prominente Mitglied der IG Metall, das in Bochum seinen Eintritt in die Linkspartei erklärt. Mehrere Gewerkschaftsfunktionäre in Bochum hatten zwar zur Wahl der Linkspartei bei der Bundestagswahl aufgerufen, waren aber nicht Mitglied geworden. Beim gestrigen sonntäglichen Neumitgliederfrühstück im Wahlkreisbüro von Sevim Dagdelen erklärte Wolfgang Echterhoff: „Die Diskussionen mit Sevim Dagdelen und anderen Linken haben mir gezeigt, dass deren Politik genau in die richtige Richtung geht: für eine gerechte Gesellschaft! Besonders in der Frage von Subventionspolitik und einem Verbot von Massenentlassungen bei profitablen Unternehmen hat einzig Die Linke eine saubere Position. Daher habe ich mich entschlossen, diese Politik aktiv zu unterstützen und heute meinen Mitgliedsantrag abgegeben.“

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Montag 02.06.08, 18:00 Uhr
AStA der Ruhr-Uni befürchtet Kürzungen in der Lehre und Ausweitung von Tierversuchen

Exellenzinitiative durch die Hintertür?

Der AStA der Ruhr-Uni schreibt: »Am 02.06.2008 haben der Rektor der Ruhr-Universität Weiler, Innovationsminister Pinkwart und der Vorsitzende der Mercatorstiftung Rüdiger Frohn einen Vertrag geschlossen, der vorsieht, zwei neue Forschungscluster einzurichten: „Sensory life Sciences – From Protein to Neurocognition“, die sich mit der Erforschung der Funktionsweisen des Gehirns beschäftigt, sowie „Small Scale Interface Dominated Materials“, ein Forschungsschwerpunkt, der sich mit kleinskaligen technischen Systemen beschäftigt. Zusätzlich werden zwei Forschungsgruppen eingerichtet, die Nachwuchsforscher fördern sollen. Die Einrichtung dieser Cluster wird in den kommenden sechs Jahren mit 40 Millionen Euro gefördert und soll einen Teil des zuvor gescheiterten Konzepts der Ruhr-Universität zur Exellenzinitative verwirklichen.
Zehn der insgesamt vierzig Millionen Euro wird voraussichtlich die private „Mercatorstiftung“ beisteuern, zwanzig Millionen will das Innovationsministerium zuschießen, einen Betrag von 3,5 bis sieben Millionen will die Universität selbst investieren. Der restliche Betrag soll durch bisher noch nicht bekannte private Förderer gewonnen werden. Der AStA der RUB steht dem Finanzierungskonzept kritisch gegenüber. „Es ist unklar, ob und wie das Geld wirklich zusammenkommt“, sagt Benjamin Bettinger, Referent für Hochschulpolitik des AStA. „Auf unsere Nachfrage, ob die zusätzlichen Gelder im Landtag schon bewilligt sind, und wie das Rektorat die zusätzlichen Gelder aufbringen will, bekamen wir nur ausweichende Antworten“. (weiterlesen)

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Montag 02.06.08, 15:00 Uhr

Rechtsrock – fällt aus

Die nachfolgend angekündigte Veranstaltung fällt wegen Erkrankung des Referenten aus!

Am Dienstag, dem 3. Juni findet um 18:30 Uhr im AusländerInnenzentrum der Ruhr-Uni eine Veranstaltung mit Michael Trube zum Thema Rechtsrock statt. In der Einladung heißt es: »Musik hat sich innerhalb der extremen Rechten zu einem wichtigen Propagandainstrument entwickelt. Der Sänger einer der ersten und bekanntesten Rechtsrock-Bands „Skrewdriver“ fasste dies prägnant zusammen: „Musik ist das ideale Mittel um Jugendlichen den Nationalsozialismus näherzubringen.“. Getreu dieser Handlungsanweisungen werden heute in europaweiten Netzwerken Jahr für Jahr zehntausende Rechtsrock-Tonträger produziert und weiterverbreitet. Für Jugendliche werden spezielle Schulhof-CDs produziert, die in ganz Deutschland kostenlos vor den Schulen verteilt wurden und werden. Neben dem „klassischen“ Rechtsrock, wendet sich die Szene verstärkt anderen jugendlichen Subkulturen zu. Dem gewandelten Lifestyle folgt nun der passende Soundtrack und dementsprechende ist extrem rechter Hip-Hop keine Ausnahme mehr, genauso wenig wie viele andere Musikrichtungen mittlerweile mit rechten Inhalten gefüllt werden. Der Vortrag beschäftigt sich mit Geschichte und Gegenwart rechter Musik in Deutschland und Europa und gibt einen Überblick über aktuelle Entwicklungen in der Szene. Im Anschluss kann über die Möglichkeiten antifaschistischer Intervention diskutiert werden.« Michael Trube studiert in Bochum Sozialwissenschaften. Er ist Referent des DGB und Mitglied des Arbeitskreises gegen Rechtsextremismus in der DGB-Jugend.

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Sonntag 01.06.08, 19:00 Uhr

Quer gebürstet – Das Dilemma Prostitution – Legalisierung oder Verbot?

Am Dienstag, dem 3. Juni, findet um 20.00 Uhr im Frauenarchiv auSZeiten eine Veranstaltung zum Thema: “Quer gebürstet – Das Dilemma Prostitution – Legalisierung oder Verbot?” statt. Referentin ist Christiane Howe. In der Einladung heißt es: “Das Dilemma Prostitution: Anerkennung und Legalisierung oder frauenverachtende Gewalt und Verbot? Als ein Feld der Rechtsrealität für Frauen soll die Entwicklung rechtlicher Normen und Regelungen in Bezug auf Prostitution und Menschenhandel in die Prostitution vorgestellt und diskutiert werden. Hier ergibt sich ein weltweit strittiges Thema der feministischen Debatte, geleitet von jeweils unterschiedlichen Traditionen, ethischen und (frauen-)politischen Grundhaltungen. Gerade in den Ländern Europas spiegeln sich diese Differenzen in unterschiedlichen Regelungsmodellen wider. (weiterlesen)

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Sonntag 01.06.08, 18:00 Uhr

Film “Tanz auf dem Vulkan”

Am Samstag, dem 7.6. um 15.30 Uhr zeigt das Politcafé azzoncao den Film “Tanz auf dem Vulkan” im Bahnhof Langendreer, In der Einladung heißt es: »”Auf die Dauer Heusnerpower – Jeder Stein der abgerissen, wird von uns zurückgeschmissen!” Über 20 Jahre ist es her, dass es in Bochum einen ganzen Stadtteil gab, der sich zur „staatsfreien Zone“ erklärte. Stadtteil ist dabei zuviel gesagt. Vielmehr waren es vier Straßenzüge mit 26 Häusern, einer alten Grundschule mit angrenzenden Schulhof, einer Schrebergartensiedlung, sowie die Gärten und Höfe, die zwischen den Häusern lagen. Ein Refugium von trotzigen MieterInnen und Alteingesessenen, die einem naturzerstörenden Autobahnzubringer nicht weichen wollten. (weiterlesen)

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