Freitag 08.02.08, 13:00 Uhr

Die Linke beim Opel-Betriebsrat

In einer Pressemitteilung von Sevim Dagdelen heißt es: »Im Rahmen des Regionaltages „Fraktion vor Ort“, der von der NRW-Landesgruppe der Linken im Bundestag organisiert wird, haben sich die Abgeordneten Sevim Dagdelen und Hüseyin Aydin mit VertreterInnen des Opel-Beriebsrates und der Jugend-und Auszubildendenvertretung (JAV) getroffen. Bei dem Treffen, an dem auch Rainer Einenkel (Opel-Betriebsratsvorsitzender) sowie Uwe Vorberg (Ratsfraktion Die Linke) und Sarah Nagel (solid – Jugendorganisation der Linken) teilnahmen, ging es um die Situation der Auszubildenden bei Opel. Die JAV machte darauf aufmerksam, dass Opel die Zahl der Auszubildenden durch Auslagerung und Kooperation mit der RAG mehr als halbieren will. JAV und Betriebsrat setzen sich weiter für den Erhalt der Rechte der betrieblichen Interessenvertretung und für eine gerechte Ausbildungsvergütung ein, erklärten die Opelaner. Alle Anwesenden waren sich einig, dass die Modularisierung der Ausbildung negativ zu bewerten ist. „Wir haben zunehmend eine Schmalspurausbildung anstatt einer breiten Qualifikation“, sagte die Bochumer Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen. Sevim Dagdelen und Hüseyin Aydin erklärten, dass sich Die Linke im Bundestag für eine bessere Mitbestimmung und gegen Massenentlassung bei profitablen Unternehmen einsetzt. „Wir wollen die Leiharbeit gesetzlich auf maximal ein halbes Jahr begrenzen und die Rente mit 67 rückgängig machen“, sagte der Bundestagsabgeordnete und Gewerkschafter Hüseyin Aydin. Die Forderung des Betriebsrates an die Politik war eindeutig. Vor dem Hintergrund des sich ausbreitenden Leiharbeitssektors und von Betriebsverlagerungen sagte Rainer Einenkel: „Ihr müsst Voraussetzungen schaffen, damit die betriebliche Interessensvertretungen weniger erpressbar werden.“«

 
 
 
 


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