Freitag 18.01.08, 13:15 Uhr

Solidaritätserklärung der DKP

Die DKP Bochum schreibt: »Während Presse und Politiker einen Aufschwung bejubeln, der nur auf den Konten von Großaktionären stattfindet, sind Millionen von Menschen von Arbeitslosigkeit und Armut bedroht. Auch Eure berufliche Existenz soll den Profiten eines Industriekonzerns zum Opfer gebracht werden. Nokia ist ein weiteres erschütterndes Beispiel dafür, wie wenig die Interessen der arbeitenden Menschen in unserer Gesellschaft zählen. Wie Hohn klingt es, wenn Nokia auf seiner Webseite verkündet: „Jenseits der Kerngeschäftsaktivitäten beschreitet der Konzern mit Investitionen in die Gesellschaft über sozialausgerichtete oder umweltbezogene Programme einen weiteren wichtigen Weg, um die Philosophie und die Werte unseres Unternehmens sowie das generelle Verantwortungsbewusstsein zum Ausdruck zu bringen.“ Aber auch die Krokodilstränen, die Jürgen Rüttgers und andere Berufspolitiker nun vergießen, sind heuchlerisch. CDU und SPD haben den EU-Raubritterkapitalismus stets nach Kräften befördert. Sie haben die Gesetze erlassen, die es erlauben, Eure Arbeitsplätze den Dividenden der Nokia-Aktionäre zu opfern.
Verlassen könnt Ihr Euch weder auf Konzernchefs noch auf Spitzenpolitiker, verlassen könnt Ihr Euch nur auf Euch selbst. Euer Mut, Eure Geschlossenheit, Eure Stärke werden in den nächsten Wochen auf eine harte Probe gestellt. Sie entscheiden über Eure Zukunft. Wir sind uns sicher, dass sich viele Menschen finden werden, die Euren Kampf unterstützen – die Mitglieder der DKP werden unter ihnen sein. Lasst Euch nicht unterkriegen!«

 
 
 
 


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