Mittwoch 16.01.08, 00:00 Uhr
Heute Mittwoch, 16. 1., 19.00 Uhr im "Filmfestival ueber morgen" im Kino endstation:

Hinter dem Zuckervorhang

zucker_250.jpgDer letzte Film des Festivals befasst sich mit Kuba; für die einen der letzte Hort der »sozialistischen Utopie«, für andere Ort von Rechtsverstößen und bitterem Mangel. Camila Guzmán Urzúa wuchs in den Achtzigern in Kuba auf. Sie zeichnet ein wehmütiges Bild vergangener Ideale von sozialer Gleichheit, Erfüllung aller Grundbedürfnisse durch den Staat und Leichtigkeit des Lebens, die einer tiefgreifenden Desillusionierung gewichen sind, seitdem mit dem Ende des Ostblocks auch die kubanische Wirtschaft zusammenbrach.
DiskussionspartnerInnen dieses Films ist das Nord-Süd-Büro des Bahnhof Langendreer, die Humanitäre Cuba Hilfe und Cuba Cult. Eine Beurteilung der Situation auf Cuba stellt zunächst die Frage, welche Maßstäbe hierfür angelegt werden. Wird Cuba mit anderen “Dritte-Welt-Ländern” verglichen, dann werden die großen sozialen Errungenschaften augenfällig. Werden Vorstellungen über einen demokratischen Sozialismus zum Maßstab genommen, stellt sich die Frage, welche Defizite auf Cuba sich durch die US-amerikanische Bedrohung entschuldigen lassen. In der Diskussion sollen auch die konkreten Solidaritätsaktivitäten vorgestellt werden.

 
 
 
 


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