Archiv - Dezember 2007

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Montag 31.12.07, 18:00 Uhr

Jahresrückblick

Einen Jahresrückblick gibt es an dieser Stelle nicht. Wer noch einmal Revue passieren lassen möchte, was im zu Ende gehenden Jahr in der “Bewegung in Bochum” gelaufen ist, sollte sich einfach schon mal Sonntag, den 20. Januar 2008, 11 Uhr im Bahnhof Langendreer notieren. Bereits zum fünften Mal gibt es dann einen Neujahrsempfang verschiedenster Gruppen aus der sozialen Bewegung. Auf Anregung des Friedensplenums laden politische Initiativen aus Bochum dazu ein, mit Bildern, Filmen und Geschichten vor Augen und Ohren geführt zu bekommen, was sich im Jahr 2007 in Bochum sozial bewegt hat. Der Brunch bietet wieder Gelegenheit, völlig losgelöst von irgendeiner politischen Tagesordnung zu plaudern, das reichhaltige Buffet zu genießen, Huggy am Piano zu lauschen und dabei Kraft zu sammeln und Ideen auszutauschen für viel Bewegung im Jahr 2008. Letzteres wünscht sich und allen LeserInnen an dieser Stelle die Redaktion von bo-alternativ.de.

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Sonntag 30.12.07, 22:00 Uhr

Rechte Ultras setzen sich in der CDU durch

cdu-ultras-neu.gif“Bochum gegen Links” heißt seit einigen Tagen “Bochum-konservativ” und ist wieder im Netz. Das aus Reihen der Union betriebene Internetportal “Bochum gegen links” hatte im September für einen Skandal gesorgt, als offensichtlich wurde, wie fließend die Grenzen zwischen Union und offenen Nazis sind. Näheres. Damals wie auch jetzt bei “Bochum-konservativ” zeichnet Hendrik Schäfer, Schatzmeister der Jungen Union Bochum für den Webauftritt verantwortlich. Ganz demonstrativ hat Schäfer das Layout seiner alten Skandalseite übernommen, um zu zeigen, dass er nicht klein bei gibt. cdu-ultras-alt.gifIm September hatten CDU und Junge Union nämlich vollmundig verkündigt, dass die rechten Entgleisungen Konsequenzen haben werden. Doch nichts geschah. Schäfer und seine rechten Freunde in der Union dachten gar nicht daran aufzuhören. Sie machen weiter mit ihren ultra-rechten Positionen. Der Zeitpunkt für die Reaktivierung der Webseite ist jetzt klug gewählt. Schäfer muss z.B. keine eigenen rassistischen Positionen entwickeln, er kann einfach den hessischen CDU-Ministerpräsidenten zitieren. Und das macht er dann auch.

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Sonntag 30.12.07, 17:00 Uhr
Café Azzoncao informiert über linksradikales Bochumer Brauchtum

„50 Jahre sind genug“

stadtpark1.jpgDas Politik-Cafe Azzoncao lädt am kommenden Samstag, den 5. Januar um 15.00 Uhr im Café Endstation des Bahnhof Langendreer ein: “Anfang Februar 1983 stürzten Unbekannte das Kriegerdenkmal am Eingang des Bochumer Stadtparks um. Fast 50 Jahre hatte es dort gestanden und diente seit seiner Einweihung 1935 als martialische Kunst dem NS-Regime zur Kriegspropaganda. Nach dem Krieg wurde es nicht entfernt und diente weiterhin der NPD für Propagandakundgebungen samt Kranzabwürfen. Zum Gedenken an die Machtübergabe an die Nazis 1933 sägten einige Linksradikale den beiden Kriegern kurzerhand die Beine durch, so dass sie auf der Nase landeten. Daneben sprayten sie: „50 Jahre sind genug“. Die NPD schrie Zeter und Mordio und setzte eine Belohnung zur Ergreifung der Frevler aus. Die anfangs ratlose Stadt Bochum entsorgte den metallernen Albtraum von Blut und Krieg, Vaterland und Tod in das hiesige Stadtarchiv. Einige Jahre später verlor ein ähnliches Kriegerdenkmal aus Langendreer über Nacht seinen Kopf. [siehe LeserInnenbrief] Wohl auch aus antimilitaristischen Motiven. (weiterlesen)

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Sonntag 30.12.07, 13:00 Uhr

Solidarität mit der Roten Hilfe

Nachdem die neue Bundesvorsitzende der Jusos Franziska Drohsel zunächst zu ihrer Mitgliedschaft in der Roten Hilfe gestanden hatte, startete die ultra rechte “Junge Freiheit” eine Kampagne gegen sie und die Rote Hilfe. Nach einer Woche knickte Drohsel ein und trat aus der Roten Hilfe aus. Sevim Dagdelen, Bundestagsabgeordnete der Linksfraktion mit Büro in Bochum ist daraufhin mit fünf weiteren Mitglieder ihrer Fraktion Mitglied der Roten Hilfe geworden. In der Erklärung heißt es u.a.: Mit dem Eintritt in die “Rote Hilfe” e.V. wollen wir der Solidaritätsorganisation demonstrativ zur Seite zu stehen. In Zeiten, in denen Teile der Exekutive linkes Engagement kriminalisieren, muss die Unterstützung politisch Verfolgter aus dem linken Spektrum wachsen. Wenn Menschen auf Grund ihres politischen Handelns, wegen kritischer Schriften, spontaner Streiks oder der Unterstützung politischer Gefangener ihren Arbeitsplatz verlieren, vor Gericht gestellt und verurteilt werden, muss Solidarität sichtbar werden. Unsere Unterstützung der Roten Hilfe soll zugleich ein Beitrag zur Stärkung der außerparlamentarischen Bewegung sein. Alle, die sich an Protestaktionen beteiligen, sollen das in dem Bewusstsein tun können, dem staatlichen Machtapparat nicht alleine gegenüberzustehen.” Im Wortlaut.
In Bochum bietet die Rote Hilfe an jedem zweiten Montag im Monat um 19.30 Uhr im Sozialen Zentrum eine offene Anti-Repressions-Sprechstunde an. Näheres.

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Samstag 29.12.07, 16:00 Uhr

Lutz Görner spricht, singt, brüllt und tanzt Robert Gernhardt

goerner.jpgAm Mittwoch, dem 9. Januar lädt die Volkshochschule um 20.00 Uhr im Museum Bochum zu einem Abend mit Lutz Görner zu Robert Gernhardt ein. In der Einladung heißt es: “Er schrieb für Otto Waalkes, die Satire-Magazine Pardon und Titanic und erschrieb sich dennoch die Anerkennung auch der größten Literaturkritiker: Robert Gernhardt. Viel zu früh starb er am 30. Juni 2006 mit 68 Jahren an Darmkrebs. Der als Deutschlands größter Rezitator gerühmte Lutz Görner setzt Deutschlands erfolgreichstem Dichter der vergangenen Jahrzehnte, der dieses Programm noch zu Lebzeiten autorisiert hat, nun ein Denkmal: Gernhardts Werk entwickelte sich außerhalb des großen Kunst- und Kulturbetriebs. Sein großes Nebenzentrum war besiedelt von Wesen wie dem Nilpferd Schnuffi, dem Meister der absurden Dialoge, später auch vom Schwein, das auf einem Floß in die Unendlichkeit trieb, und der Ratte, die so wenig Glück als Kellner hatte (in Wörtersee, 1981). Der Witz war hier zu Hause, gerne der absurde, die Satire, auch die kluge, wohlabgewogene Bosheit. (weiterlesen)

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Freitag 28.12.07, 13:00 Uhr

Frische Einblicke

Die Linke im Rat hat eine neue Ausgabe ihrer Zeitung „Einblicke“ herausgebracht. Darin kritisiert der NRW-Landtagsabgeordnete Rüdiger Sagel in seinem Leitartikel die ungerechten Landeskürzungen und die schwarz-gelben Privatisierungspläne. Der Bochumer Fraktionsvorsitzende Ernst Lange verbindet seine Neujahrswünsche mit der Einladung zum Neujahrsempfang der Linksfraktion am 11. Januar im Büro von Sevim Dagdelen. Und den OstringbefürworterInnen wird für schlechten Stil eine Sechs erteilt. Weitere Themen sind: die Umweltzone Ruhr, Kohlekraftwerke und die Forderung nach einem kostenlosen Girokonto für ALG-II-BezieherInnen. Die “Einblicke” gibt es gedruckt im Fraktionsbüro der Linken (Willy-Brandt-Platz 1-3). Elektronisch sind die aktuellen Einblicke als PDF-Datei zu haben.

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Donnerstag 27.12.07, 21:00 Uhr

Wechsel in der ARGE – Fragen der Sozialen Liste

Torsten Withake, bislang stellvertretender Geschäftsführer der ARGE Düsseldorf wird ab 1. 1. 2008 Geschäftsführer der ARGE Bochum. Der Wechsel der Geschäftsführung zwischen Arbeitsverwaltung und Stadt Bochum erfolgt laut ARGE-Vertrag turnusmäßig alle 3 Jahre. Bisher war die ehemalige Leiterin des Rechtsamtes der Stadt Bochum Susanne Schomburg Geschäftsführerin. Neuer stellvertretender Geschäftsführer wird Dieter Skowronek, der bisher als Bereichsleiter Mitte der ARGE Bochum fungierte.
Die Soziale Liste hat in einer Pressemitteilung daran erinnert, dass sie sich durch die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts gegen die bisherige Organisationsform der ARGE bestätigt fühlt und auf die “offenen Fragen zur ARGE” aufmerksam gemacht, die sie zur Ratssitzung im November gestellt hat.

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Donnerstag 27.12.07, 19:00 Uhr

Filmfestival »ueber morgen«

Vom 10. – 16. Januar 2008 findet das Filmfestival »ueber morgen« im endstation.kino im Bahnhof Langendreer statt. Es bietet ein vielschichtiges Panorama von vergangenen und gegenwärtigen Utopien und Weltentwürfen. Die Filme zeigen Bedingungen, unter denen sich Veränderungen vollziehen, und lassen Menschen zu Wort kommen, die über ihre Motive, ihre Ziele, ihre Erfolge und auch ihr Scheitern erzählen. Und sie liefern eine Idee davon, wie die Welt von Morgen aussehen könnte.
Dieses Filmfestival wird von der Aktion Mensch in 100 Städten präsentiert. In Bochum wird es vom Bochumer Sozialforum organisiert. Im Anschluss an die Filme gibt es die Möglichkeit zur Diskussion. Es laden ein: Institut für Medienwissenschaften der RUB, DGB Region Ruhr-Mark, Bochumer Friedensplenum, Bochumer Sozialforum, Das Labor, AG Überwachungsstaat im Sozialen Zentrum, Förderverein Kunst Behinderter Bochum – ku.bo, Medizinische Flüchtlingshilfe Bo, AK Lateinamerika, Humanitären Cuba Hilfe, Cuba Cult und Bahnhof Langendreer. Die Gespräche über das Gesehene sollen auch Einladungen zum Mitmachen sein. Näheres.

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Donnerstag 27.12.07, 11:00 Uhr

Mieterforum problematisiert das Thema Feinstaub

mieterforum-10-071.jpgDer Bochumer Mieterverein hat die aktuelle Ausgabe seiner Zeitschrift Mieterforum ins Netz gestellt. Titelgeschichte ist das Thema Feinstaub. Hierzu gibt es ein Interview mit Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt, dem Sprecher der DüBoDo-Initiative, die ihren Widerstand gegen die „Bochumer Lösung“ unter anderem auf das Feinstaub-Problem gründet. Ferner wird die Arbeit der Schuldenberatung vorgestellt, die jetzt ihr 20 jähriges Bestehen feiert. Carl-D. A. Lewerenz schildert in einem Interview die Erfahrungen der beiden Jahrzehnte. Der Geschäftsführer des Mietervereins Michael Wenzel zieht im Vorwort eine Jahresbilanz für den Mieterverein: “2007 war ein gutes Jahr für den Mieterverein. Als Jahresabschluss erwarten wir eine gute schwarze Zahl. 2007 mussten die Rücklagen nicht angetastet werden, für 2008 erwarten wir das gleiche. Das ist schon sehr zufriedenstellend, wenn man bedenkt, dass die Mitgliederzahl seit 1999 sinkt. Doch auch dieser Trend hat sich 2007 verlangsamt – wir rechnen bis 31. Dezember mit einem Minus von ca. 200.” In der Tat die etablierten Parteien, Gewerkschaften und andere Großorganisationen träumen von solch einer Bilanz.
Das Mieterforum als PDF-Datei.

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Dienstag 25.12.07, 10:00 Uhr

10. Bochumer Newcomerfestival – jetzt bewerben!

newcomer08.jpgDas Kulturbüro der Ruhr-Uni boSKop lädt Bands, bei denen mindestens zwei Bandmitglieder an einer Hochschule im Ruhrgebiet studieren und deren Durchschnittsalter höchstens 28 Jahre beträgt, ein, sich für das nächste Bochumer Newcomerfestival zu bewerben. Es findet in kommenden Jahr bereits zum zehnten Mal statt und begreift sich inzwischen als fester Bestandteil der Live-Szene für junge Nachwuchsbands aus dem Ruhrgebiet geworden. Es möchte Forum sein und als Unterstützer und Förderer von bislang nur wenig bekannten musikalischen Talenten wirken. Die Teilnahme am Bochumer Newcomerfestival, so die Hoffnung, “kann den entscheidenden Schub geben, um mit der eigenen Musik einen großen Schritt weiterzukommen.” Neben den beiden Vorrunden im KulturCafé werden die vier Finalisten im Bochumer RIFF zusammen mit dem Gewinner 2007 Captain Cosmos auftreten. Näheres.

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Montag 24.12.07, 11:00 Uhr
Freie Uni zieht Jahresbilanz:

“Ein Weg weg von Demokratie und Chancengleichheit”

Auf ihrer Webseite schreibt die Freie Uni Bochum: »„Studiengebühren verbessern die Lehre, die Studierenden bekommen dadurch einen Kundenstatus verliehen, der ihnen viel mehr Rechte einbringt, und durch das Kreditsystem kann das alles auch sozial abgefedert werden!“ Mit solchen und ähnlichen Absurditäten hat das Rektorat der Ruhr-Universität Bochum aktionstag.gif(RUB) in der Vergangenheit versucht, seinen Studierenden die Einführung allgemeiner Studiengebühren schmackhaft zu machen. Neuerdings kommt noch das stolze Bekenntnis hinzu, dass die RUB es nicht nötig habe, die Verantwortung für ihre Finanzierung an die Landesregierung abzuschieben, sondern ihre absolute Selbstständigkeit und – natürlich – ihre Elitetauglichkeit unter Beweis stellen wolle. „Das ist Unsinn“, findet Annika Klüh von der Freien Uni Bochum (FUB). Denn die Bilanz für das Jahr 2007 sieht alles andere als rosig aus: (weiterlesen)

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Sonntag 23.12.07, 19:00 Uhr

Diskussion: “Brecht frißt Brecht”

brechtfrisstbrecht100.jpgIn der Galerie “Rottstr 5″ diskutieren am 8. Januar ab 20.30 Uhr der Dramaturg und Journalist Frank Raddatz und Fabian Lettow, Dramaturg am Schlosstheater Moers und Theaterwissenschaftler aus Bochum, über Raddatz’ neues Buch „Brecht frißt Brecht“ über “Gegenwart und Zukunft des epischen Theaters”. In der Einladung heißt es: “Angesichts von Bayreuth und Bollywood vermisst Frank Raddatz den Wirkungskreis des epischen Theaters zu Beginn des 21. Jahrhunderts: Eine Konstruktion der Widersprüche. Brechts Ästhetik, längst in einzelne Elemente zerfallen, wehrt sich weiterhin mit Erfolg, von der Illusionsästhetik, der globalen Superpower im Reich des theatralen Scheins, okkupiert zu werden. (weiterlesen)

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Samstag 22.12.07, 14:00 Uhr

Das gefrorene Meer

Der Bochumer Kulturverein “H13″ zeigt am Donnerstag, dem 27. 12. um 20.00 Uhr in seiner Bar “Goldkante” den Film “Das gefrorene Meer“. Der Regisseur Lukas Miko wird seinen mehrfach preisgekrönten Kurzfilm vorstellen. Über den Film heißt es in der Einladung: “Vater, Mutter und Einzelkind wohnen im Neubauviertel. Es ist Winter, der See in der Nähe ist zugefroren. Doch das Eis ist solide genug. Keiner wird einbrechen – niemand muss tatsächlich aus Gefahr befreit werden. Die Bedrohung, die in dem Film ‘Das gefrorene Meer’ bis zum Ende hin nur angedeutet bleibt, ist von anderer Art: (weiterlesen)

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Samstag 22.12.07, 09:07 Uhr
Sonntag, 23.12, 19.04 Uhr, Radio Friedensplenum, Urbo (98.5 Radio Bochum):

Rudolf Steiner, die Anthroposophie und die Waldorfschulen

Am Sonntag, den 23. Dezember, läuft die nächste Sendung von Radio Friedensplenum im “Unabhängigen Radio Bochum”, Urbo. Das Team von Radio Friedensplenum schreibt zu dieser Sendung: “Am 11.12.07 fand im Sozialen Zentrum ein Vortrag mit anschließender Diskussion über Rudolf Steiner, die von ihm entwickelte Anthroposophie und die daraus entstandenen Waldorfschulen statt. Die Anthroposophie hat ihre Wurzeln in der spiritualistischen und esoterischen Szene zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Welche Ideologie sich letztendlich hinter dem Label Anthroposophie verbirgt, ist hingegen recht unbekannt: Da ist von Wurzelrassen die Rede, von Schicksal und Kosmos, von Atlantis als Urheimat der Arier sowei von Geisterleben und Geisterwelten, für die gewöhnliche Menschen blind sind. Auch gibt es in Rudolf Steiners Schriften und Büchern Textstellen die aus heutiger Sicht als rassistisch zu bewerten sind.
In der Sendung werden Auszüge aus dem Referat von Krishan zu hören sein. Nach dem Vortrag und der anschließenden Diskussion, führten wir noch ein Interview mit BesucherInnen dieser Veranstaltung. Zu hören ist die Sendung auf der Frequenz von 98.5 Radio Bochum.”

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Freitag 21.12.07, 21:00 Uhr

Uni-Zeitung gehijackt?

Manche Meldungen erscheinen nicht an dieser Stelle, weil ein Amateur-Projekt wie bo-alternativ.de nicht über die Kapazität verfügt, bei allen Nachrichten zu recherchieren, ob sie etwas mit der von uns unterstellten Realität zu tun haben. Hier nun eine Nachricht aus dem Uni-Bereich, die auch als Ente einfach so schön wäre, dass sie veröffentlicht werden sollte. Die Gruppe “Widerstand-Jetzt” schreibt: “Nachdem die bsz seit Bestehen des obrigkeitstreuen AStA ausschließlich unpolitischen Mist wie etwa Mensaparty-Werbung verbreitet, hat nun wenigstens Weiler’s campusweites Käseblatt Inhalte bekommen: bereits Anfang des Monats wurden mehrere tausend Flugblätter als Beilage in die aktuelle Ausgabe der RUBENS eingefügt. Bis heute ist es der Uni nicht gelungen, sämtliche der gehijackten Zeitungen auszutauschen. In dem Beiblatt heißt es: (weiterlesen)

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Freitag 21.12.07, 14:00 Uhr

DGB: Widerspruch gegen ALG II Bescheide einlegen

Beim Bundesverfassungsgericht ist eine vom DGB unterstützte Klage angenommen worden, mit deren Hilfe die Höhe des Regelsatzes für ALG II- BezieherInnen von 347 € überprüft werden soll. „Nach unserer Meinung ist der Regelsatz zu niedrig bemessen, um Langzeitarbeitslosen ein Leben in Würde zu ermöglichen. Mit der Verfassungsklage soll zudem überprüft werden, ob die pauschale Berücksichtigung einzelner Leistungen im ALG II Satz mit dem individuellen Rechtsanspruch auf Sicherung des Existenzminimums vereinbar ist“, so Michael Hermund, Vorsitzender der DGB Region Ruhr-Mark.
Arbeitslose, die ihren Rechtsanspruch auf eine Nachzahlung wahren wollen, müssen unter Angabe des Aktenzeichens 1 BvR 1840/07 Widerspruch gegen ihren Bescheid einlegen. Hierzu hat der DGB ein Musterschreiben entwickelt, dass beim DGB, Alleestr. 80 oder unter Tel. 687033 angefordert werden kann. „ Mit vielen anderen Organisationen haben wir seit Monaten auf eine Erhöhung gedrungen. Bei der Politik sind wir bisher auf taube Ohren gestoßen. Jetzt haben wir rechtliche Schritte eingeleitet,“ so Hermund.

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Freitag 21.12.07, 11:00 Uhr

Soziale Liste rutet Volker Goldmann

Die Soziale Liste schreibt: »Die Rute 2007, der von der Sozialen Liste Bochum gestiftete alternative Weihnachtspreis für soziale Missetaten, ist in diesem Jahr dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Bochum, Assessor Volker Goldmann, verliehen worden. Damit will die Soziale Liste rügen, dass die Sparkasse Bochum noch immer nicht bereit ist, ein kosten- und diskriminierungsfreies Konto für ALG II-Empfänger und andere Arme zu schaffen. (weiterlesen)

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Freitag 21.12.07, 10:00 Uhr
Kommentar der Redaktion zum Finanzskandal an der Ruhr-Uni

Die Mensapleite von Elmar Weiler und Axel Schäfer

Was wäre wohl passiert, wenn erstmals nach 25 Jahren wieder ein linker AStA an der Ruhr-Uni gewählt worden wäre und er dann 200.000 Euro verzockt hätte, Teile der Barkasse verschwunden wären und es zahlreiche Rechtsverstöße (fehlende Ausschreibungen) gegeben hätte und das Studierendenparlament nicht in der Lage gewesen wäre, einen neuen AStA zu wählen? Wahrscheinlich hätte das Rektorat als Rechtsaufsicht einen Staatskommissar eingesetzt. Nahe liegender Weise hätte das eineR der alten rechten AStA-Vorsitzenden sein müssen, die bewiesen haben, dass sie ihren Job geregelt kriegen.
Es gibt aber keinen linken sondern einen rechten AStA und RUB-Rektor Elmar Weiler ist inzwischen sicherlich bewusst, dass er seiner Uni einen großen Imageschaden zugefügt hat, indem er diesen rechten AStA derartig gehätschelt hat. Aber er will seinen Fehler nicht eingestehen. Es könnten ja Fragen aufkommen, ob die ganz offensichtliche Selbstüberschätzung von Jusos/Rubrosen und RCDS bei der Mensa-Party-Planung nicht erst möglich geworden ist, weil das Rektorat diesen willfährigen AStA immer wieder völlig unkritisch ermutigt hat. Nie zuvor in der Geschichte der RUB hat ein AStA soviel Wohlwollen durch die Uni-Leitung erfahren. (weiterlesen)

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