Archiv - Oktober 2007

Im Archiv blättern:

  1 2 3 4 5 6
 
Donnerstag 25.10.07, 22:00 Uhr

Straße erhält ursprünglichen Namen

Die Linksfraktion im Rat schreibt: »Auf der Sitzung der Bezirksvertretung-Mitte am kommenden Mittwoch schlägt die Verwaltung vor, die Adolf-Stöcker-Straße in Hermann-Köster-Straße umzubenennen. Dieses Anliegen unterstützt die Linksfraktion nachdrücklich, denn Adolf-Stöcker war ein ausgewiesener Antisemit. Nicht von ungefähr wurde die Straße im Jahre 1933 in Adolf-Stöcker-Straße umbenannt.
Dazu erklärt Jürgen Plagge-Vandelaar, Mitglied der Bezirksvertretung: „In Bochum darf keine Straße nach einem Antisemiten benannt sein. Stöcker war nicht nur ein Vertreter des christlichen Antijudaismus, so bezeichnete er das Judentum als Götzendienst, sondern sprach sich auch für die Entfernung von Lehrern und Juristen aus dem öffentlichen Dienst aus. (weiterlesen)

Kommentare deaktiviert
Donnerstag 25.10.07, 19:00 Uhr

Chile – Ha mejorado la situacíon de las microempresarias en el gobierno de M. Bachelet?

Isabel Cárcamo berichtet am Freitag, 26. 10. um 19.00 Uhr in der VHS über ihre jetzige Arbeit im chilenischen Frauenministerium berichten, wo sie hauptsächlich in Programmen für Saisonarbeiterinnen und Kleinstunternehmerinnen tätig ist. In Chile wird ungefähr ein Drittel der Kleinstunternehmen von Frauen geleitet. In diesem Bereich gibt es z. Z. neue Maßnahmen, wie z.B. die Finanzierung von Gründung und Erweiterung dieser Unternehmen. Mit Michelle Bachelet erreichte jetzt schließlich in Chile zum ersten Mal eine Frau das Präsidentenamt. Dies bedeutet größere Möglichkeiten für Programme und Maßnahmen, die Frauen begünstigen. Die Veranstaltung findet statt “en castellano facil”.

Kommentare deaktiviert
Donnerstag 25.10.07, 18:45 Uhr

Friedensplenum: Keine Bühne für den Paten des Eurofighters

Im Zusammenhang mit dem umstrittenen Auftritt von Norbert Lammert und Jürgen Flimm am 11.11. 2007 im Schauspielhaus hat das Bochumer Friedensplenum auf die Rolle von Norbert Lammert als Aufrüster hingewiesen. Das Friedensplenum verweist z. B. auf einen Beitrag in DIE ZEIT aus dem Jahr 1995. Das Bochumer Friedensplenum begrüßt und unterstützt deshalb die Initiative von Frank-Patrick Steckel mit der Forderung, den heuchlerischen Auftritt von Norbert Lammert und Jürgen Flimm am 11.11. 2007 im Schauspielhaus abzusagen. Es ist nach Ansicht des Friedensplenums ein gutes Zeichen, wenn wenigstens im Bereich des Theaters Protest artikuliert wird.
Wörtlich heißt es:»Mit Norbert Lammert wird einem führenden Rüstungsfreund, dem Paten des Milliarden verschlingenden Eurofighters die Bühne geboten, Texte zum Krieg und Friedenslyrik vorzutragen. Das Themengedicht von Matthias Claudius lässt ein Schauspiel von Schuld und Gewissensnot erwarten, mit dem die Bereitschaft zu künftigen – angeblich nur noch humanen – Kriegen befördert werden soll. Heuchelei ist dafür ein freundlicher Begriff.
“‘s ist leider Krieg und ich begehre nicht schuld daran zu sein” Für das Bochumer Friedensplenum gilt dann nur eins: Sag nein!«

Kommentare deaktiviert
Donnerstag 25.10.07, 18:40 Uhr

Erdwärme als Energie der Zukunft?

Vom 29. – 31. Oktober findet der 10. Bundeskongress Geothermie im Bochumer RuhrCongress statt. Die Bochumer Grünen sehen in der Nutzung der Erdwärme einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, dessen Bedeutung in Zukunft stark zunehmen wird. Sie weisen daraufhin: “Zur Zeit hat Erdwärme bundesweit nur einen Anteil von 0,9 % an den erneuerbaren Energien. Man muss kein Prophet sein, um vorauszusagen, dass dieser Anteil in naher Zukunft rasant ansteigen wird. Denn Erdwärme bietet alle Vorteile: Anders als die fossilen Brennstoffe Kohle, Öl und Gas ist sie unerschöpflich, bei ihrer Nutzung entstehen keine klimaschädlichen Emissionen. Anders als Wind und Sonne ist sie witterungsunabhängig, einmal erschlossen können internationale politische Konflikte die Versorgungssicherheit nicht gefährden. Erdwärme ist auch vielseitig nutzbar: Sie kann zur Bereitstellung von Strom, Heizwärme und Kühlkälte dienen.” Näheres.

Kommentare deaktiviert
Donnerstag 25.10.07, 18:30 Uhr

Zug der Erinnerung mit Verspätung?

Soziale Liste: Finanzierung des Konzerthauses unter konspirativen Bedingungen?

Die Soziale Liste schreibt: »Wahrscheinlich erst im März oder April 2008 wird der Zug der Erinnerung nach Bochum kommen. Die „Verspätung“ begründete das Kulturamt mit derzeit noch notwendigen Korrekturen am Zeitplan durch die bundesweite Initiative Zug der Erinnerung. Bei der zuständigen Regionalagentur für das Schienennetz gibt es aber die Bereitschaft zur Unterstützung des Vorhabens.
Eine erschreckende Vorstellung in der Kulturausschusssitzung gab Dr. Tilmann Fischer, von der Stiftung Bochumer Symphonie, der wortreich nichts konkretes sagte. So ergab sich der Eindruck, dass die Spendensammlung wohl unter konspirativen Bedingungen stattfindet. Auch ist bisher überhaupt nicht erkennbar wie die Bochumer Bürger an den Aktivitäten beteiligt werden sollen. (weiterlesen)

Kommentare deaktiviert
Donnerstag 25.10.07, 18:00 Uhr

Taxi-Probleme

Die Linksfraktion berichtet, dass sie in einem Gespräch mit mehreren Bochumer Taxiunternehmern auf Probleme bezüglich der Arbeitssituation der Taxiunternehmen in Bochum hingewiesen wurde. Für kleine Taxiunternehmen seien die dargestellten Probleme ggf. existenziell. Hierbei geht es u.a. um Krankenfahrten in Fußgängerzonen und um die Unterrichtung der Bochumer Taxiunternehmen über geplante Neuerungen. Hierzu hat die Linksfraktion eine Anfrage im  zuständigen Umweltausschuss gestellt.

Kommentare deaktiviert
Donnerstag 25.10.07, 15:30 Uhr

Armutsspaziergang durch Bochum

Der DGB-Vorsitzende Ruhr Mark Michael Hermund  und Rose Richter vom Institut für Kirche und Gesellschaft laden für Dienstag, 30.10. dazu ein, Orte in der Bochumer Innenstadt zu besuchen, an denen Menschen, die von Armut betroffen sind, Hilfe erhalten. In der Einladung heißt es: “Wir möchten Ihnen  Gelegenheit geben, praktische Einblicke in die entsprechenden Einrichtungen zu bekommen und vor Ort durch die dort  Mitarbeitenden Informationen zu erhalten.”  Beginn ist um 13.30 im Kirchen-Café. Der Programmablauf.

Kommentare deaktiviert
Donnerstag 25.10.07, 15:00 Uhr
Veranstaltung mit Gisela Notz am Dienstag im Bahnhof Langendreer

Warum Armut (oft) weiblich ist

Über das Thema “Warum Armut (oft) weiblich ist” wird die Sozialwissenschaftlerin Dr. Gisela Notz am kommenden Dienstag, den 30.10. um 19.30 Uhr im Bahnhof Langendreer referieren und diskutieren. Armut nimmt in Deutschland weiter zu und betrifft in erster Linie Alleinerziehende, kinderreiche Familien und Erwerbslose. Frauen sind unter diesen Gruppen überproportional anzutreffen, und sie sind es, die meist mit dem wenigen Geld wirtschaften müssen. Hinter den statistischen Zahlen über das Ausmaß der Armut stehen viele Einzelschicksale. Die Diskriminierung von Frauen beginnt früh und endet im Alter nicht. Der gegenwärtige Abbau von sozialen Leistungen trifft Frauen in Ost und West besonders hart. Die Verknappung von existenzsichernden Arbeitsplätzen und die Tatsache, dass Arbeitsmarkt-, Familien- und Sozialpolitik an einem Familienmodell orientiert sind, das für Männer die »Haupternährerrolle« und für Frauen die Rolle der »Zuverdienerin« vorsieht, verdrängt Frauen aus dem regulären Arbeitsmarkt in prekäre Beschäftigungsverhältnisse. Egal, wie Frauen leben: Von der Möglichkeit, sich eigenständig zu ernähren, sind viele ausgeschlossen. (weiterlesen)

Kommentare deaktiviert
Donnerstag 25.10.07, 14:30 Uhr

Disziplinarverfahren gegen den Leiter des Amtes für Wirtschaftförderung

Bochum macht alt:

Die Soziale Liste schreibt: »Die Kritik am Inhalt, den Hintergründen und die Auftragsvergabe an der Werbekampagne „Bochum macht jung“ verstärkt sich weiter. Daran ändern auch keine öffentlichen Durchhalteparolen von CDU und SPD etwas. Heute berichtet der WDR: „Ärger um die Imagekampagne “Bochum macht jung” zieht weitere Kreise. Oberbürgermeisterin, Ottilie Scholz, hat nach WDR–Informationen ein Disziplinarverfahren gegen den Leiter des Wirtschaftsförderungsamtes eingeleitet. Dem Amtsleiter wird vorgeworfen, dass er seine Vorgesetzten nicht umfassend und korrekt über die Vergabekriterien des Werbeauftrages informiert hat. Die Kampagne hätte – bei einem Volumen von 500.000 Euro für das laufende Jahr – europaweit ausgeschrieben werden müssen. Stattdessen wurde der Auftrag einfach an eine Essener Agentur vergeben. Doch das ist nicht das einzige Problem: Eine Bochumer Agentur hat gegen die Fortführung der Kampagne Klage erhoben. Sie will damit die Stadt in ein ordentliches Vergabeverfahren zwingen. Denn klar scheint: An der Idee einer Stadtwerbung will die Bochumer Verwaltung festhalten“. Unbeantwortet ist auch nach wie vor die Anfrage der Sozialen Liste im Rat. Wir dokumentieren die Anfrage, die seit dem 15. August auf Antwort wartet: (weiterlesen)

Kommentare deaktiviert
Donnerstag 25.10.07, 14:00 Uhr

Erfolgreiches Mobbster

Heute ist in Bochum Mobbster, das 1. NRW Kinder- und Jugendtheaterfestival gegen Gewalt, zu Ende gegangen. Wenn sich die Bedeutung eines Festivals am Publikumszuspruch messen läßt, hat Mobbster, so schreiben die Veranstalter, genau den Nerv der Zeit getroffen: “1.200 Zuschauer in 12 Vorstellungen, darunter mehrere Schulklassen aus Herne, das bedeutet eine Auslastung von 100%, und für einige der gezeigten Stücke war die Nachfrage sogar so groß, dass die Veranstalter auch Doppelvorstellungen hätten geben können.” Weiter heißt es: “Aber die Qualität eines Kinder- & Jugendtheaterfestivals, vorallem bei einem mit thematischen Anspruch, entscheidet sich weniger an der Kasse, sondern in den Vorstellungen und den Nachbesprechungen mit dem Publikum. Und auch hier ist Mobbster seinem Anspruch voll gerecht geworden. (weiterlesen)

Kommentare deaktiviert
Mittwoch 24.10.07, 07:00 Uhr
Frank-Patrick Steckel an Elmar Goerden:

»Der schöne Trug des Schauspiels wird erniedrigt«

Schauspielhaus kein Platz für Heuchelei

Der ehemalige Intendant des Bochumer Schauspielhauses, Frank-Patrick Steckel, hat einen Offenen Brief an seinen Nachfolger Elmar Goerden geschrieben. Frank-Patrick Steckel bittet Elmar Goerden, den Herren Norbert Lammert (CDU) und Jürgen Flimm (SPD) den Auftritt auf einer der Bühnen seines Theaters zu verwehren. Elmar Goerden hat für den 11. November zu einer Lesung mit Norbert Lammert und Jürgen Flimm unter dem Titel “‘S IST LEIDER KRIEG” eingeladen. Dies ist eine Wiederholung einer Aufführung vom 7. Oktober in Duisburg im Rahmen der Ruhrtriennale. Der Offene Brief im Wortlaut:
Lieber Elmar Goerden,
meine langjährige Verbundenheit mit dem Schauspielhaus Bochum ist es, die mich zu der Bitte an Sie bewegt, den Herren Norbert Lammert (CDU) und Jürgen Flimm (SPD) den Auftritt auf einer der Bühnen Ihres Theaters zu verwehren.
Die Bühnen eines Schauspielhauses sind der Verstellungskunst der Schauspieler vorbehalten – für die Heuchelei von Berufspolitikern und Kunstfunktionären ist da kein Platz.
Und was kann es anderes sein als Heuchelei, wenn Angehörige der kriegstreibenden Bundestagsparteien Texte gegen den Krieg lesen?
Der schöne Trug des Schauspiels wird erniedrigt, wenn neben ihm der hässliche Trug machtpolitischer Interessen Fuß fasst.
Lassen Sie nicht zu, dass das Schauspielhaus Bochum zu einer Plattform für diejenigen wird, die den Frieden predigen und den Krieg schüren!
Mit besorgten Grüßen
Frank-Patrick Steckel

Kommentare deaktiviert
Mittwoch 24.10.07, 07:00 Uhr

Tanz der Vampire

Der Arbeitskreis Umweltschutz (AkU) schreibt: “Bei der Halloween-Party des Tierparks am 31.10. läßt der AkU um 18.30 Uhr in der Zooschule die Vampire tanzen. Ein nicht ganz echter „Vampir“ namens Almut Henkel macht Graf Dracula mit einem Diavortrag ernsthafte Konkurrenz. Ausgehend von den Unholden und Dämonen der Geisternacht führt der Diavortrag in kindgerechter Weise zu den heimischen Fledermäusen und ihrer Ernährung. Am Ende der kurzen Veranstaltung wissen alle kleinen menschlichen Gruselgestalten, dass man die blutsaugenden Vampirfledermäuse eher in Südamerika suchen muss. Zum Beweis (und zum Trost für die Vampirologen unter den Kids) läßt sich als Höhepunkt ein heimischer Vetter der Vampire beim Verspeisen von Mehlwürmern beobachten. Die großen und kleinen Menschen müssen sich jedoch mit Halloween-Lakritz begnügen! Alle Tierparkgäste, insbesondere Kinder, ob verkleidet oder nicht, können sich an dem seltenen Schauspiel ergötzen.”

Kommentare deaktiviert
Dienstag 23.10.07, 19:00 Uhr
DGB-Diskussionsrunde zur Zukunft der Bochumer Schullandschaft

Eine Schule für alle – Der Weg in die Zukunft!

Der DGB- Bochum lädt am Donnerstag, dem 25. Oktober um 18.00 Uhr im Gewerkschaftshaus an der Alleestraße 80 zu einer Diskussion über die Zukunft der Bochumer Schullandschaft ein. „Es ist höchste Zeit“, so der DGB-Regionsvorsitzende Michael Hermund, „die Bildungspolitik als Schlüsselthema des 21. Jahrhunderts zu erkennen.“ Viel zu lange sei die übergreifende Bedeutung der Bildung nicht hinreichend beachtet worden. „Die Gesellschaft muss begreifen, dass gut gebildete Menschen das wichtigste Kapital in der Zukunft sein werden.“, so Hermund. Der DGB möchte deshalb über eine neue, verantwortungsvolle Bildungspolitik, über hohe Qualität, soziale Gerechtigkeit, Chancengleichheit und Demokratiefähigkeit diskutieren. Der DGB fordert: “Gleichbehandlung aller SchülerInnen, Ganztag mit Rhythmus von anspannen und entspannen, umfangreiches Förderangebot, breites Bildungsangebot, moderne Pädagogik: jedes Kind mitnehmen”.
Es diskutieren:Ingrid Borchert, CDU; Peter Reinirkens, SPD; Ulrich Kriegesmann, GEW.

Kommentare deaktiviert
Montag 22.10.07, 20:00 Uhr

Soziale Liste: Lidl/Kaufland Pläne schaden der Wattenscheider Innenstadt

Die Soziale Liste schreibt: »Der jetzt bekannt gewordene Verkauf des Wattenscheider Standortes von Ford-Fischer an Lidl verstärkt für die Soziale Liste die Befürchtungen einer negativen Entwicklung in der Wattenscheider City. „Damit gerät Wattenscheid immer mehr in den Griff des Schwarz-Konzerns und die Fußgängerzone wird weiter geschwächt“ sagt das Ratsmitglied Günter Gleising zu den Plänen, neben dem Gertrudiscenter an der Lyrenstraße, mit seinem großen Kaufland-Markt, eine weitere Filiale von Lidl zu bauen. Dort würde, zusammen mit dem Büro- und Schulbedarf-Handel Leidhäuser, ein neues Zentrum zum Nachteil der bereits mit Leerständen gebeutelten Fußgängerzone und der oberen Hochstraße entstehen.
„Die Soziale Liste sieht in der aggressiven Lidl/Kaufland-Expansion einen ungebremsten Machtkampf der Discounter. In diesem Machtkampf hat nach einer Mitteilung der Nachrichtenagentur Reuter der Lidl/Kaufland-Mutterkonzern Schwarz die Aldi-Gruppe beim Umsatz überholt. (weiterlesen)

Kommentare deaktiviert
Montag 22.10.07, 17:00 Uhr

Rechtsradikale Webseite der Union hat keine Folgen für die Verantwortlichen

Vor gut einem Monat hatten CDU und Junge Union dafür gesorgt, dass die äußerst rechtslastige Internetseite “Bochum gegen links”, die von Unions-Mitgliedern um Hendrik Schäfer betrieben wurde, im Internet gelöscht wurde. JU-Sprecher Christian Herker wurde am 14.9. in den Ruhr-Nachrichten zitiert: »JU-Schatzmeister Hendrik Schäfer sei jedoch mit Äußerungen im Netz über das Ziel hinaus geschossen. Weiter betont Herker: “Die JU hat keinerlei Verbindungen zu rechtsextremen Kreisen.” Schäfer habe ebenfalls eingesehen, dass er mit seiner Form der Darstellung nicht richtig gelegen habe. In Zukunft, so Herker, “werden wir auf die Inhalte unserer Website ein genaues Auge werfen.” Auf der nächsten Kreisvorstandssitzung (21.9.) werde die JU interne Konsequenzen aus dem Sachverhalt ziehen.«
Die Konsequenzen scheinen den rechtsradikalen Flügel in der Union eher bestärkt zu haben. In einer Erklärung und einem Brief an das grüne Vorstandsmitglied Christian Michalak bekräftigt Hendrik Schäfer, dass er bei seiner Linie bleibt oder wie er es nennt: “Konservativen Kräften muss in der JU auch weiterhin eine Heimat geboten werden.”

Kommentare deaktiviert
Sonntag 21.10.07, 22:00 Uhr
Prozess am Dienstag, den 23. Oktober um 11.30 Uhr im Amtsgericht

Freie Uni ruft auf: “Der Repression entgegentreten”

Die Freie Uni Bochum schreibt auf ihrer Webseite: “Im Rahmen einer Reclaim the Streets Party zum Global Action Day for Education am 30. November vergangenen Jahres kam es zu drei Festnahmen durch die Polizei. Während einer der Festgenommenen ohne jegliche Vorwürfe entlassen wurde, läuft es in den beiden anderen Fällen auf eine gerichtliche Auseinandersetzung hinaus. Der erste Verhandlungstag findet am Dienstag, den 23. Oktober um 11.30 Uhr im Bochumer Amtsgericht statt.
Unter wechselnden strafrechtlichen Benennungen (Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz, Verstoß gegen das Versammlungsgesetz, versuchte gefährliche Körperverletzung, unerlaubte Waffenführung…) wird dem Betroffenen das Zünden eines Knallkörpers vorgeworfen. Die Anklage basiert einzig auf der Aussage von zwei Polizisten, die vorgeben, das Werfen eines nicht weiter identifizierten Knallers ‘in eine Menschenmenge’, die aber anscheinend nicht mehr aufzufinden ist, beobachtet zu haben. Zusätzlich wird noch der übliche Vorwurf des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte aus der Verhaftungssituation konstruiert.” Die Freie Uni Bochum ruft auf: “Deshalb: Kommt am Dienstag um 11.30 Uhr (besser um 11 Uhr) zum Amtsgericht und unterstützt den Beschuldigten. Betroffen ist einer – gemeint sind wir alle.”

Kommentare deaktiviert
Sonntag 21.10.07, 17:00 Uhr

Vielfältige Grußwortsammlung

Das Kinder- und Jugendtheater Traumbaum/Freier Vogel schreibt auf seiner Webseite: “Zu den Schulveranstaltungen der diesjährigen Anne-Frank-Kultur-Wochen gibt es sage und schreibe 19 Grußworte, und mancher wird sich über die Anzahl und eventuell auch die Autoren wundern. Bei dieser Grußwortsammlung handelt es sich um keinen billigen Werbeeffekt, denn auch ohne diese Grußworte sind bereits jetzt schon fast (fast!) alle Jugendvorstellungen aufgrund des inhaltlichen Ansatzes dieser Veranstaltungsreihe seit längerem ausverkauft. Die Idee hinter dieser Grußwortsammlung ist vielmehr folgende: die politischen Verantwortlichen auf kommunaler, Landes- und Bundesebenen nehmen meist nur dann zu dem Thema Rassismus, Rechtsextremismus, Antisemitismus und Neofaschismus Stellung, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist. Sprich nach Mügel, Mölln, Rostock, leider etc.etc., um ein negatives Image zu vermeiden.
(weiterlesen)

Kommentare deaktiviert
Sonntag 21.10.07, 17:00 Uhr

Wider das Vergessen

Die Projektgruppe “Wider das Vergessen im Frauenverband Courage” stellt am Mittwoch, dem 31. Oktober um 16.30 Uhr, im Nebengebäude der Christuskirche Bochum eine Broschüre vor. Der Titel lautet: “Wider das Vergessen – Widerstand und Verfolgung Bochumer Frauen und Zwangsarbeiterinnen 1933 – 1945.” Die Autorinnen forschten nach Schicksalen Bochumer Frauen, die sich gegen das Nazi-Regime gestellt haben und aufgrund ihrer Widerstandsarbeit verfolgt worden sind. Es ist ein besonderes Anliegen dieser Broschüre, “diese mutigen Frauen vor dem Vergessen zu bewahren und von ihrem antifaschistischen Widerstand, ihrem Einsatz für eine friedliche, demokratische und gleichberechtigte Gesellschaft für heute zu lernen.”

Kommentare deaktiviert
Freitag 19.10.07, 19:00 Uhr

Weiteres aus der Ratssitzung

Auf ihrer Webseite hat die Linksfraktion inzwischen noch weitere Einzelheiten über die gestrige Ratssitzung veröffentlicht: Wie z. B. das offensichtlich fehlende Spendenaufkommen für das Konzerthaus verheimlicht wird und dass der Rat recht fragwürdig seine Entscheidung gegen verkaufsoffene Sonntage in der Innenstadt und im Ruhrpark revidiert hat. Ferner ist die Stadt dem Landesfonds „Kein Kind ohne Mahlzeit“ beigetreten. Näheres.

Kommentare deaktiviert
Freitag 19.10.07, 18:30 Uhr

Im Kino Endstation: “Bamako”

bamako.jpgDas Kino Endstation zeigt am Sonntag, Montag und Mittwoch um 19.15 Uhr den Film “Bamako” von Abderrahmane Sissako. Er hat einen Film über die Auswirkungen der Globalisierung auf sein Heimatland Mali gedreht. WWW.critic.de schreibt: “In einem Dorf in Mali findet ein Prozess statt. Zu sanfter Klaviermusik strömen einige Dutzend Menschen in den Hof eines Hauses und nehmen als Verteidiger, Ankläger, Richter oder Publikum auf Holzstühlen Platz. Nur der Angeklagte fehlt. In Abderrahmane Sissakos Bamako prozessiert die malinesische Bevölkerung gegen die Weltbank und andere Institutionen der globalisierten Weltwirtschaft.
Beide Seiten kommen zu Wort, doch die Tendenz ist klar: Bamako ist zu allererst ein äußerst wütender Film, der die von amerikanisch und europäisch geprägten Institutionen praktizierte neoliberale Weltwirtschaftspolitik und ihre Schäden in Afrika anklagt.”

Kommentare deaktiviert
 

Im Archiv blättern:

  1 2 3 4 5 6
 
 
 
 
 

Terminmitteilungen bitte an
redaktion@bo-alternativ.de