Goaliat
Im Oktober 2006 hatte ein Laden in der Oskar Hoffmann Straße eröffnet, der vorwiegend Sachen von Marken wie "Thor Steinar" oder "pro violence" verkaufte. Dies sind Modemarken, die in erster Linie rechtsextreme KäuferInnen bedienen sollen. Gegen diesen "Nazi-Laden" formierte sich Widerstand. Mit diesem Internet-Angebot wurden Informationen über Aktivitäten und Nachrichten zu diesem Laden dokumentiert.
Eine Stadtteil-Initiative von NachbarInnen des Nazi-Ladens, die u.a. von vielen Geschäftsleuten im Ehrenfeld, von Kirchen, Parteien, Gewerkschaften, dem Kinder- und Jugendring und dem Schauspielhaus unterstützt wurde, ist es gelungen, den Nazi-Laden zu vertreiben.

 
www.bo-alternativ.de - special:

Kein Naziladen in Ehrenfeld
...und auch nicht anderswo!

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Montag 11.06.07, 17:08 Uhr

“Keine Neonazis ins Stadion”

Der VFL Bochum soll in Zukunft keine Leute mehr mit Thor-Steinar- oder anderer Nazi-Kleidung ins Stadion lassen und damit dem Beispiel von Hertha BSC und Werder Bremen folgen. Diese Forderung unterschrieben gestern bereits 200 BesucherInnen des Stadtteilfestes “Bunt statt braun” auf dem Platz vor dem Schauspielhaus. Fotos vom Fest. Die Initiative für diese Unterschriften-Aktion geht vom Fan-Club “Prolls United” aus. Auf der Web-Seite ist ein weiterer Foto-Bericht vom Stadtteilfest zu finden. Die Unterschriftenliste kann hier als PDF-Datei heruntergeladen werden. Am nächsten Wochenende liegen am Infostand der VVN-BdA bei Kemnade International Unterschriftenlisten aus. In 14 Tagen sammelt die DGB-Jugend an ihrem Infostand bei bo-total Unterschriften mit der Aufforderung an den VfL: “Keine Neonazis ins Stadion”.