Archiv - April 2007
Ein Streik, mit dem die GebührenbefürworterInnen nicht gerechnet haben
Die Bochumer Abgeordnete der Linksfraktion im Bundestag Sevim Dagdelen solidarisiert sich mit den streikenden Studierenden an der Evangelischen Fachhochschule in Bochum.
„Der Protest der Studierenden kommt zu einem Zeitpunkt, zu dem die
GebührenbefürworterInnen in NRW nirgendwo mehr mit Streiks gerechnet haben“, schreibt sie heute an die Studierenden. Zugleich betont sie, dass die Aktionen gerechtfertigt sind – schließlich zeige die Entwicklung an den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen, dass Studiengebühren sich zum Nachteil der Studierenden auswirken. (weiterlesen)
ver.di-Erwerbslose fordern 2.500 Tarifarbeitsplätze in Bochum
Der ver.di-Erwerbslosenausschuss im Bezirk Bochum-Herne fordert anlässlich des heutigen ArbeitnehmerInnen-Empfangs der Oberbürgermeisterin 2.500 Tarifarbeitsplätze in Bochum. Die GewerkschafterIinnen werden zu Beginn der Veranstaltung Informationsblätter an die Betriebs- und Personalräte verteilen, in der sie für ein öffentliches Beschäftigungsprogramm werben. Gleichzeitig möchten die Erwerbslosen die Oberbürgermeisterin für ihre Idee gewinnen.
In der Pressemitteilung heißt es: »1-Euro-Jobs kosten der Gesellschaft durchschnittlich 1.444,92 € im Monat, davon erhält der „Jobber“ aber nur 794,92 €. 2006 gaben die ARGEn in Bochum und Herne knapp 35 Millionen Euro für nicht gebrauchte Qualifizierungs- und Arbeitsplatzförderungsmittel an die Bundesagentur für Arbeit zurück. Würde man nur die Hälfte der jährlichen Arbeitsmarktfördermittel nehmen, dazu die Mittel für Regelsatz, Unterkunft und die 1-Euro-Job-Gelder rechnen, könnten davon in Bochum und Herne rund 3.500 Tarifarbeitsplätze geschaffen werden. Jeder so geförderte Erwerbslose erhielte ca. 1.150 Euro. (weiterlesen)
Die Vagina Monologe im musischen Zentrum
“Die Vagina Monologe”, in Bochum schon im vierten Jahr in Folge, ist ein rührendes, bitter-süßes Stück über das Selbstansehen der Frau. Die Schauspielgruppe führt sie im musischen Zentrum der Ruhr-Universität am Samstag, 28.4. und am Sonntag, 29.4. jeweils um 19.30 Uhr auf. Auch dieses Jahr soll wieder Aufmerksamkeit auf das Thema “Gewalt gegen Frauen” gelenkt und Geld für Hilfsorganisationen gesammelt werden.
“Die Vagina Monologe” von Eve Ensler, haben seit zehn Jahren von Atlanta bis Zagreb Erfolge gefeiert. Die teils fröhlichen, teils schmerzlichen, immer mutigen Texte basieren auf Interviews mit Frauen aus aller Welt. Sie handeln von weiblicher Sexualität und davon, wie Frauen ihren eigenen Körper, insbesondere ihre Vagina, sehen und empfinden, und wie sie von anderen Menschen wahrgenommen werden.
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Doch seht wir leben – Смотрите, мы все же живы
Anlässlich des 20. Jahrestages der Gründung der Gesellschaft Bochum-Donezk findet am Donnerstag, 26. April um 19.30 Uhr eine literarisch-musikalische Veranstaltungen in die Evangelischen Stadtakademie, Klinikstraße 20, statt. Das Besondere ist, dass AutorInnen – ehemalige ZwangsarbeiterInnen – aus Donezk gemeinsam mit Bochumer AutorInnen lesen werden. Der jahrzehntelange Einsatz der Gesellschaft Bochum-Donezk e.V. für die ZwangsarbeiterInnen aus der Ukraine, besonders aber aus der Partnerstadt Donezk, findet hier einen ganz besonderen Höhepunkt. Es werden Texte aus dem Buch “Doch seht wir leben”, 2005 herausgegeben von Heide Rieck unter Mitarbeit von Waltraud Jachnow und Wolfhart Matthäus gelesen. Das ausführliche Programm.
Radio El Zapote wurde auf heute, Dienstag, 22.00 Uhr verschoben
Radio el Zapote hat gegen die Verschiebung seiner Sendung im BürgerInnenfunk mit einem offenen Brief protestiert: “Anhand dieser mail möchten wir unsere Unzufriedenheit über die Nichtausstrahlung unserer Radiosendung im BügerInnenfunk am gestrigen Montag, 23.4./21.04, zum Ausdruck bringen. Nach Recherchen wurde deutlich, dass Sie, Herr Walkenhorst, verantwortlich für die Organisation eben selbiger Ausstrahlung waren.
Statt Radio El Zapote lief um 21.04 eine Sendung namens Hochhaus, die eigentlich für den 9. April konzipiert war. Über die musikalische Gewichtung von Hochhaus lässt sich streiten,aber auch sie hat trotz stumpfen Techno-Gedröhnes eine Existenzberechtigung!
Da wir unsere Sendung wie üblich rechtzeitig eingereicht haben, sie technisch und auch inhaltlich einwandfrei war, stellt sich für uns die Frage, wie dieser Fauxpass passieren konnte. (weiterlesen)
Um Trauerkleidung wird gebeten
Der Streik gegen die geplante Einführung von Studiengebühren an der ev. Fachhochschule (EFH) verläuft auch am heutigen Dienstag äußerst konsequent. Alle Lehrveranstaltungen fielen aus. Am morgigen Mittwoch wird es einen Trauermarsch durch die Innenstadt geben. Die freie Bildung liegt bereits im Sarg und wird mitgeführt. Beginn der Demonstration ist um 14.00 Uhr vor der EFH. Die Demo-Route führt zum Engelbertbrunnen, wo eine Kundgebung stattfindet. Anschließend geht es zurück zur EFH. Um Trauerkleidung und zahlreiche Teilnahme wird gebeten.
Filmabend der Linken Liste: ’Lifeboat’
Die Linke Liste schreibt: »Er habe immer schon mal einen Film in einer Telefonzelle drehen wollen, erklärte Alfred Hitchcock. 1944, während des Zweiten Weltkriegs, gab ihm die 20th Century Fox Gelegenheit dazu. Das Rettungsboot, auf dem sich die komplette Handlung des Films in Nahaufnahmen abspielt, beherbergt acht Überlebende eines Torpedo-Angriffs: eine Journalistin, einen Arbeiter tschechischer Herkunft, der mit dem Sozialismus sympathisiert und die Deutschen hasst, einen Fabrikbesitzer, einen verletzten Seemann, der früher einmal Schmidt hieß und sich jetzt Smith nennt, einen dunkelhäutigen Schiffssteward und andere. Zu ihnen gesellt sich bald ein Neunter, Willy, der der Besatzung des deutschen U-Boots entstammt, das für den Angriff auf das Passagierschiff verantwortlich war. (weiterlesen)
AStA der Ruhr-Uni: “Sinkende Studierendenzahlen statt Verbesserung der Lehre”
Der AStA der Ruhr-Uni schreibt auf seiner Webseite: “Zum Sommersemester brechen die Studierendenzahlen NRW-weit ein. Köln meldet -15%, Bonn und Dortmund -20% und die Rückmeldefristen laufen an vielen Unis noch. Aus Bochum gibt es noch keine endgültigen Zahlen aber auch hier gibt es deutliche Anzeichen, dass nach dem Einbruch, den es durch die Einführung der Studienkonten gab (4000 Studierende weniger), die Zahl der Eingeschriebenen deutlich unter die 30 000er Marke sinken wird.
‘Super’, könnte man meinen, ‘dann wird das ja doch was mit der Verbesserung der Lehre. Kleinere Seminare und nur halb so volle Vorlesungen’. Doch die Entwicklung macht deutlich: Studiengebühren wirken abschreckend und viele KommilitonInnen mussten ihr Studium aus finanziellen Gründen ohne Abschluss abbrechen.” Im Wortlaut.
„African Renaissance“ – Mythos oder konkrete Utopie?
Die Bochumer Initiative Südafrika (BISA) und der Bahnhof Langendreer laden am Freitag, 27. 4., 19.30 Uhr, in den Bahnhof Langendreer zu einer Veranstaltung ein: „African Renaissance“ – Mythos oder konkrete Utopie? In der Einladung heißt es: “Afrika wird gemeinhin als Kontinent des Chaos wahrgenommen. Die durch die ungerechte Weltwirtschaftsordnung hervorgerufenen Probleme sind immens, und in vielen Staaten verschärfen korrupte Eliten die Misere. Aber es gibt auch Gegentendenzen. Einigermaßen bekannt ist die ‘Neue Partnerschaft für Afrika’, ein ambitioniertes wirtschaftspolitisches Programm, das prominente Staatsführer der Afrikanischen Union aufgelegt haben mit der Hoffnung (oder Behauptung), es sei demokratiefördernd. Weniger von der Welt wahrgenommen wird, dass sich Intellektuelle, Lehrer, Schriftsteller und Wissenschaftler auch unter dem Titel der African Renaissance zu Wort melden. (weiterlesen)
Fahrradbörse von terre des hommes
Die diesjährige Fahrradbörse von terre des hommes (tdh) findet am 5. Mai in der Hauptschule Wattenscheid Mitte, Voedestraße Ecke Friedrich-Ebert-Straße am August-Bebel-Platz statt. Auf der Fahrradbörse können gebrauchte Räder und alles, was zum Fahren mit Kindern zu tun hat … wie Kindersitze, Bobbycars, Dreiräder, Roller, Kettcars etc. verkauft und gekauft oder an terre des hommes verschenkt werden. Der Erlös der Aktion kommt dem Straßenkinder-Projekt von tdh zu Gute. Näheres.
Streik an der EFH erfolgreich gestartet
Der Protest an der ev. Fachhochschule gegen die geplante Einführung von Studiengebühren ist heute ausgesprochen wirkungsvoll gewesen. Die Streikenden sperrten das Gebäude ab und keine der planmäßigen Veranstaltungen fand statt. Auf der Webseite der Streikenden sind Fotos von den heutigen Aktivitäten zu finden. Für Mittwoch ist eine Demonstration gegen Studiengebühren geplant. Sie beginnt um 14.00 Uhr vor der Gebäude der EFH.
Von der sozialistischen Klassik zur Globalisierungskritik?
Der Bochumer Sozialwissenschaftler Dr. Christoph Jünke, derzeitiger Vorsitzender der Leo Kofler Gesellschaft, stellt seine soeben erschienene Biografie des beeindruckenden Wissenschaftlers vor, der viele Jahre an der RUB gelehrt, aber auch gelegentlich Vorträge im Bahnhof Langendreer gehalten hat. Am 26. April wäre Leo Kofler, an dessen Reden – und Lieder! – hier im Bahnhof wir uns noch gut erinnern, 100 Jahre geworden. Der deutsch-österreichische Soziologe und Philosoph (1907-1995) war eine der markanten Gestalten des deutschen Nachkriegsmarxismus. Als ‘heimatloser Linker’ wurde er zu einem wichtigen Vermittler von alter Arbeiterbewegung und Neuer Linker und knüpfte im Angesicht von Stalinismus, Faschismus und Sozialstaat die Fäden von Freiheit und Sozialismus neu. Kofler war nicht nur ein sozialistischer Pädagoge und marxistischer Methodologe, sondern auch ein durchaus politischer Denker. Christoph Jünke zeigt die Originalität und Aktualität des politischen Theoretikers Kofler und auf und stellt dar, inwiefern seine Theorie es erlaubt, die aktuellen Entwicklungen der deutschen Linken zwischen Linkspartei und globalisierungskritischen Bewegungen mit anderem Blick zu betrachten.
ev. Fachhochschule: Streik gegen Studiengebühren
Zur Begründung ihres Streikes schreiben die Studierenden der Ev. Fachhochschule: »Studiengebühren sind soziale Selektion, daher liegt es nahe, dass gerade den Studierenden an einer Hochschule für Sozialwesen wie der EFH, Studiengebühren wie eine Farce vorkommen müssen (Soziale Arbeit, Heilpädagogik, Pflegewissenschaften und Gemeindepädagogik und Diakonie werden derzeit an der EFH als Studiengänge angeboten).
Das Fördern sozialer Ausgrenzung von einer Einrichtung, die Sozialarbeiter und Sozialpädagogen ausbildet, welche doch eben solche sozialen Ausgrenzungen aufzulösen suchen, ist für die Studierenden nicht nachvollziehbar.
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“Lidl/Kaufland Pläne schaden der Wattenscheider Innenstadt”
„Damit gerät Wattenscheid immer mehr in den Griff des Schwarz-Konzerns und die Fußgängerzone wird weiter geschwächt“ sagt das Ratsmitglied der Sotialen Liste Günter Gleising zu den kürzlich bekannt gewordenen Plänen neben dem Gertrudiscenter an der Lyrenstraße eine weitere Filiale von Lidl zu bauen. Dort würde, zusammen mit dem Büro- und Schulbedarf-Handel Leidhäuser (LeOffice), ein neues Zentrum zum Nachteil der bereits mit Leerständen gebeutelten Fußgängerzone entstehen. Weiter heißt es in der Presseerklärung der Sozialen Liste: »Sowohl Lidl als auch Kaufland gehören zum schwäbischen Großkonzern der Familie Schwarz. Deren Expansionspläne für Wattenscheid widersprechen dem gerade einmütig beschlossenen Masterplan Einzelhandel, einer geordneten Stadtentwicklung und Stärkung der Stadtzentren. (weiterlesen)
EFH tritt ab Montag in den Streik
Das Streikkomitee der evangelischen Fachhochschule Bochum schreibt: “Es ist eine komplette Streik-Woche geplant und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Das heißt aber nicht, dass unsere Studierenden frei haben. Sie sollen kommen, ihre Meinung vertreten und aktiv in unserer Streikwoche mitarbeiten. Es werden Montag schon früh genug Studierende an den Eingängen stehen, die die ankommenden StudentInnen durch Argumente und Diskussion davon abhalten wollen, das Gebäude zu betreten. Ziel ist es, dass alle Studierenden mitmachen und somit der gesamte Lehrbetrieb lahmgelegt wird.
Stattdessen finden dann draußen alternative Workshops und Lehrveranstaltungen statt. In den Workshops kann sich aktiv mit dem Thema Studiengebühren auseinander gesetzt werden sowie der Streik weiter geplant und unterstützt werden (Plakate malen, Arbeitsgruppen bilden zu Öffentlichkeitsarbeit u.a.). Einige der ProfessorInnen haben schon jetzt angekündigt, alternative Lehrveranstaltungen rund um das Thema anzubieten.”
Jugendhilfesystem vor dem Kollaps – und die Beschäftigten beißen die Hunde
Verdi Bochum-Herne lädt am kommenden Mittwoch um 18.00 Uhr in ihrem Tagungsraum, Universitätsstraße 76 zu einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung über Kinderarmut und Jugendhilfe ein. Das Einstiegsreferat hält Prof. Ernst-Ulrich Huster. In der Einladung heißt es u.a.: »Kinderarmut ist in fast allen Mitgliedsstaaten der EU weit verbreitet. Aber nirgendwo in den reichen Industriestaaten stieg die Kinderarmut so rapide wie in Deutschland. Jedes fünfte Kind muss hier inzwischen mit dem Existenzminimum auskommen. Unter unseren Augen spitzen sich die sozialen Lebenslagen vieler Menschen auch in Bochum und Herne zu. Die Spaltung unseres Gemeinwesens in arm und reich erreicht eine neue Qualität, soziale Polarisierung und Ausgrenzung wächst.
Erzieher(innen), Lehrer und Sozialarbeiter registrieren in ihren Einrichtungen, in Schulen und auf der Straße eine deutliche Zunahme an Verhaltensauffälligkeiten, Verwahrlosungserscheinungen und Gewaltbereitschaft. In regelmäßigen Abständen erschüttern Meldungen über Kindesmisshandlungen oder Tötungen wie im Fall Justin, Kevin, Leon die Öffentlichkeit. (weiterlesen)
Energiesparkonzepte für Gebäude
Der Arbeitskreis Umweltschutz (AKU) lädt am Mittwoch, dem 25. April um 19.30 Uhr im Umweltzentrum, Alsenstraße 27 zu einem Vortrag über aktiven Klimaschutz. Referent ist K.-H. Hüsing vom SWB-Herten. In der Einladung heißt es: »Lange Zeit wurden Warner, die auf den durch Menschenhand ausgelösten Klimawandel hinwiesen, belächelt. Seit der Veröffentlichung des Klimaschutzberichts der UNO im Februar und dem vorangegangenen Orkan “Kyrill” ist das Thema endlich in der Politik angekommen. Das Ergebnis des Klimaberichts der UNO ist, dass wir nicht einmal mehr 15 Jahre Zeit für eine nachhaltige Trendumkehr beim Treibhausgas-Ausstoß haben.
Die privaten Haushalte sind für ein Drittel des Ausstoßes von Klimagasen verantwortlich. Über die Hälfte davon wird durch Heizung und die Warmwasserbereitung erzeugt. Hier kann jeder Hausbesitzer aktiv einen Betrag zum Klimaschutz leisten und dabei sogar noch Geld sparen. (weiterlesen)
Infoabend zum Thema Feinstaub und Verkehr
Wie gefährlich ist Feinstaub? Wie hoch sind die Belastungen im Ruhrgebiet? Was kann man tun? Ist eine regionale Umweltzone mit Fahrverboten für Alt-Fahrzeuge sinnvoll? Wie steht es mit den Bussen der Bogestra? Diese Fragen sollen diskutiert werden bei einer Veranstaltung des Arbeitskreises Verkehr der Bochum-Agenda 21 und des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) Bochum: Referenten am Dienstag, den 24. April, ab 19:30 Uhr im Umweltzentrum, Alsenstraße 27, sind Dr. Wilhelm Kappert vom Landesumweltamt zum Thema Feinstaub und Jörg Filter und Sandra Bruns von der Bogestra zu Abgasnormen, Rußpartikelfiltern und Erdgas/Autogas bei Bussen.
Wolfgang Dominik: Globalisierung und Krieg
Das Bochumer Friedensplenum, die DFG-VK und der Bahnhof Langendreer laden ein: “Täglich geben die deutschen Steuerzahler/innen allein für den Krieg in Afghanistan ca. 1 Million Euro aus. Gleichzeitig werden den gleichen Steuerzahler/inne/n die Löhne gekürzt und die Arbeitszeiten verlängert. Die Arbeitslosen bekommen immer weniger soziale Unterstützung, Hartz IV trifft immer mehr Menschen und stürzt sie in Armut. Weltweit gibt es auf Grund der sog. Globalisierung immer mehr Verlierer/innen und wenige GewinnerInnen. Alle, die sich wehren, müssen mit Krieg rechnen, der als Krieg gegen den Terror verkauft wird.
Im Juni treffen sich die RepräsentantInnen der G 8, also der 7 wichtigsten kapitalistischen Länder und Russlands, in Heiligendamm an der Ostsee. Allein die Sicherungsmaßnahmen für die G 8 – PolitikerInnen werden mit mindestens 10 Millionen Euro veranschlagt.
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Bericht der Sozialen Liste von der Ratssitzung
Anfrage zum Steiger Award – Für alternative Zukunftsprojekte, gegen neue Fahrpreiserhöhungen – Kommunale Stiftung “Gegen Armut in unserer Stadt” gefordert.
Die Soziale Liste schreibt:>>In der gestrigen Ratssitzung stellte die Soziale Liste Bochum eine schriftliche Anfrage zum Thema einer möglichen Unterstützung des „Steiger Award“ durch die Stadt. Gefragt wird, ob Stellen der Stadt Bochum finanzielle oder sonstige Unterstützung für den „Steiger Award“ geleistet haben. Weiter: „Ist es richtig, dass neben dem „Peoplemagazin REVUE“, die Stadtwerke Bochum GmbH, die Jahrhunderthalle Bochum und EßKAPADE zu den Sponsoren des diesjährigen „Steiger Award“ gehören?
In der Haushaltsdebatte forderte Günter Gleising, Gruppensprecher der Sozialen Liste im Rat, die Aufgabe der Blockadepolitik der Stadtwerke gegenüber der Anwendung und Nutzung der Geothermie. (weiterlesen)
